Fortschritt und Gegenwind – Groningen ist kein Profitgebiet
Slochteren
Der achte Vortrag in der zehnteiligen Reihe „Fortschritt und Gegenwind: 200 Jahre Provinzverwaltung in Groningen“ befasst sich mit der Entdeckung des Erdgases und deren Folgen.
Schau doch schon mal rein
Über das Eintreten für die Interessen der Groninger
Seit der Entdeckung des Erdgases versucht die Provinz Groningen, ihre Interessen in Den Haag geltend zu machen. Zunächst drehte sich dieser Kampf vor allem um die Verteilung der Erlöse aus dem Gas; später verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf die Folgen der Gasförderung und die Regulierung der Erdbebenschäden. Doch wie versuchte die Provinz, für sich einzustehen – und warum erwies sich das oft als so schwierig?
Referent
In diesem Vortrag geht der Politikhistoriker Wiek van Gemert auf das Verhältnis zwischen Groningen und dem Reich seit der Entdeckung des Erdgases ein. Er zeigt, wie sich die Provinzregierung zwischen wirtschaftlichen Chancen, politischer Abhängigkeit und wachsenden gesellschaftlichen Unruhen bewegte.
Interview mit Einwohnern
Der Vortrag findet in der Geertsemaheerd in Slochteren statt, einem Ort, der die Folgen der Erdbeben sichtbar und greifbar macht. Pietsje van der Leeuw und Jounne van Donselaar, Bewohner der Geertsemaheerd, werden vom Historiker Maarten Zwiers interviewt, der bei „Erfgoed in Groningen“ und der RUG tätig ist. Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Bauernhof verbinden sie Pflege mit einem sinnvollen Leben im Freien. Sie setzen sich für den Erhalt und die Restaurierung eines Denkmals ein, das unter anderem durch die Gasförderung viel zu leiden hatte. Ihre persönlichen Erfahrungen geben einen eindringlichen Einblick in die menschliche Seite des Themas Gasförderung.
Praktische Informationen
Datum: Sonntag, 11. Oktober 2026
Zeit: 14:00 – 16:00 Uhr
Standort Geertsemaheerd, Slochteren
Hier findest du Fortschritt und Gegenwind – Groningen ist kein Ausbeutungsgebiet
GeertsemaheerdPadje 9
9621TG Slochteren Planen Sie Ihre Route zu „Voortgang en Tegenwind – Groningen, kein Profiteure-Land“