Rein de Valk, Martin Alkema und Nieske Blaauw
Neue Schmiede Ferwert , Ferwert
Vielseitige Ausstellung mit Werken von drei Künstlern: Rein de Valk, Marten Alkema und Nieske Blaauw.
Schau doch schon mal rein
Am Samstag, dem 29. August, um 13:00 Uhr wird in „De Nieuwe Smederij“ in Ferwert eine neue, vielseitige Ausstellung mit Werken von drei Künstlern eröffnet: Rein de Valk, Marten Alkema und Nieske Blaauw. Bis einschließlich 22. Oktober sind ihre vielfältigen Werke in der ehemaligen Schmiede zu sehen.
Die drei Künstler haben jeweils einen ganz eigenen Hintergrund und eine eigene Arbeitsweise, teilen jedoch ihre Verbundenheit mit der Landschaft und der Umgebung des Wattenmeergebiets.
Rein de Valk – Licht, Landschaft und Weite
Rein de Valk (Harlingen, 1951) zeichnete und malte bereits von Kindesbeinen an. Dabei wurde er von seinem Großvater gefördert und entwickelte sich später zum Architekten. Um das Jahr 2010 kehrte er zu seiner großen Liebe zurück: der Malerei.
De Valk arbeitet gerne „en plein air“, direkt in der Landschaft. Licht, Farbe und Raum spielen in seinen Gemälden eine wichtige Rolle. Der sich ständig wandelnde Charakter der Landschaft ist dabei eine wichtige Inspirationsquelle. Seine Werke zeigen, wie sich eine vertraute Umgebung durch Licht, Wetter und Jahreszeiten immer wieder neu verändern kann.
Marten Alkema – Farbe und Ausdruck
Marten Alkema stammt aus einer Malerfamilie aus Harlingen. Neben seiner Karriere als Malermeister entwickelte er sich zum selbstständigen Künstler. Seine Gemälde entstehen größtenteils intuitiv und werden von Musik, der Natur und dem Alltag inspiriert.
Alkema arbeitet mit verschiedenen Materialien und Techniken, darunter Acrylfarbe, Sprühdose, Ölkreide und Mischtechniken auf Holztafeln. Seine farbenfrohen und ausdrucksstarken Gemälde bewegen sich an der Schnittstelle zwischen abstraktem Expressionismus und CoBrA. Farbe, Bewegung und Spontaneität verleihen seinen Werken einen energiegeladenen und oft überraschenden Charakter.
Nieske Blaauw – Kunst vom Wattenmeer
Nieske Blaauw arbeitet unter dem Label „Goedjutwerk“ und fertigt besondere Objekte aus Materialien, die sie auf dem Wattenmeer findet. Wenn ihr Segelboot bei Ebbe auf dem Trockenen liegt, sammelt sie unter anderem schlammverkrustete Klumpen japanischer Austern, die oft dick mit Seetang umwickelt sind.
Auch die Sockel, auf denen die Muscheln montiert werden, liefert die Landschaft. Blaauw verwandelt diese Fundstücke in Kunstobjekte und zeigt damit die Schönheit dessen, was normalerweise auf dem trockengefallenen Meeresboden verborgen bleibt.
Bei jeder Kreation bleibt die Geschichte des Fundortes und des Fundes erhalten. So erzählt jedes Objekt nicht nur seine eigene visuelle Geschichte, sondern auch etwas über die Landschaft, aus der es stammt.
Eine Begegnung dreier Künstler
Die Ausstellung bringt drei sehr unterschiedliche Künstler zusammen. Von Gemälden, die direkt in der Landschaft entstehen, über farbenfrohe und ausdrucksstarke Abstraktion bis hin zu Kunstobjekten, die buchstäblich aus dem Wattenmeer stammen. Gerade diese Unterschiede machen die Ausstellung zu einer überraschenden Begegnung mit zeitgenössischer Kunst aus den nördlichen Niederlanden. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, den 29. August, um 13:00 Uhr statt.
Wir bitten Besucher, bei der Sporthalle „Heechfinne“ zu parken. Diese befindet sich 250 Meter von der Galerie entfernt und ist in 3 Minuten zu Fuß zu erreichen. Während dieses kurzen Spaziergangs werden Sie mit dem Anblick eines Kunstwerks von Hans Jouta – „it Monumint fan de tiid“ – belohnt.
Hier findest du
Rein de Valk, Martin Alkema und Nieske Blaauw
Nieuwe Smederij Ferwert
9172 NZ Ferwert Planen Sie Ihre Route zu Rein de Valk, Martin Alkema und Nieske Blaauw