Kirche Spijk
Spijk
Auf der Warft von Spijk steht eine weiß verputzte Kirche aus dem Jahr 1676. Die Kirche liegt auf einer charakteristischen Warft und ist umgeben von Grün und dem ursprünglichen Dorfteich, einem alten Gewässer, das früher unter anderem als Lösch- und Trinkwasser genutzt wurde.
Schau doch schon mal rein
Mitten auf der Warft von Spijk steht die Andreaskirche, eine markante, weiß verputzte Kirche mit einer langen Geschichte. Das heutige Gebäude wurde 1676 wieder aufgebaut, nachdem eine frühere Kirche aus dem 13. Jahrhundert durch einen Brand weitgehend zerstört worden war. Beim Wiederaufbau blieben Teile der ursprünglichen Mauern erhalten, die noch immer Bestandteil des heutigen Gebäudes sind.
Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. So erhielt der Chor einen dreiseitigen Abschluss, und im 19. Jahrhundert wurde die Kirche erweitert, wodurch ein besonderer T-förmiger Grundriss entstand. Im gleichen Zeitraum erhielt die Kirche ihren charakteristischen weißen Putz und die großen Spitzbogenfenster.
Der Turm, den Sie heute sehen, wurde 1902 hinzugefügt. An seiner Spitze thront eine Wetterfahne in Form eines Löwen, das Symbol der Familie Ubbena, die eng mit der Geschichte dieses Ortes verbunden ist.
Bei Restaurierungsarbeiten in den 1960er- und 1970er-Jahren kamen besondere Details aus der Vergangenheit wieder ans Licht. So wurde die ursprüngliche Balkendecke freigelegt und in ihrer blaugrünen Farbe wiederhergestellt. Außerdem wurden Spuren der mittelalterlichen Kirche entdeckt, darunter Überreste von Gewölben sowie archäologische Funde eines Altars und eines Taufbeckens.
Im Inneren findest du noch weitere Hinweise auf die Vergangenheit, wie Grabsteine und Gedenktafeln der Familie Ubbena. Die Orgel aus dem Jahr 1884 und die Kanzel mit Teilen aus dem 17. Jahrhundert runden das Interieur ab.