UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer

Das Wattenmeer ist die letzte wirkliche Natur der Niederlande. Unter dem Einfluss von Wasser, Wind und Wetter entsteht hier immer aufs Neue eine außergewöhnliche Landschaft aus Schlick, Marschwiesen, Dünen, Rinnen und Sandbänken. Für Millionen von Vögeln und Fischen ist diese immense Gezeitenzone lebenswichtig. Sie ist der Lebensraum für große Raubtiere wie Seehunde und Kegelrobben - und manchmal sieht man hier sogar Schweinswale! Wer sich Zeit lässt und ganz genau hinsieht, der kann hier noch viel mehr Spannendes entdecken. Entdecken, Erleben und Untersuchen werden im Weltnaturerbe Wattemeer auf jeden Fall belohnt.

Das Weltnaturerbe Wattenmeer wurde in den Niederlanden zum „Schönsten Naturgebiet“ gewählt. Das Wattenmeer ist eine der letzten großen Gezeitenzonen, in denen die Naturkräfte freies Spiel haben. Jeder Besuch in dieser fantastischen Umgebung ist immer wieder neu und überraschend. Wasser, Schlick und Sand werden mitgesogen und verändern die Landschaft bei jeder Bewegung der Gezeiten. Bei Ebbe zieht sich das Wasser über die Gräben, Prielen und Rillen zurück und fallen die Sandbänke trocken, auf denen sich Seehunde ausruhen und Vögel im Schlick nach Nahrung suchen. Der Meeresboden mag auf den ersten Blick leer und leblos erscheinen, aber wer genau hinsieht, kann hier eine Vielzahl an Lebewesen beobachten.

6 GESCHICHTE ÜBER WELTNATURERBE

Pionierpflanzen

Bei Ebbe kommen hier Pflanzen ans Licht, die in Salzwasser leben können, wie Blasentang, Knotentang und Meerlattich. Auf den Marschwiesen an den Rändern des Wattenmeers finden sich Pioniersorten wie Schlickgräser und Queller. Diese Pflanzen halten das Schlick fest, wodurch die Marschen im Laufe der Zeit höher werden und auch andere Sorten eine Chance bekommen. Da wären zum Beispiel Strand-Wegerich, Strand-Dreizack und Salzmiere, aber auch Strand-Astern, die in der Blütezeit das ganze Marschland lila färben.

Sauerstoffproduzenten

Algen und Tang sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten unserer Welt. Sie sind sogar noch wichtiger als beispielsweise die Regenwälder. Die mikroskopisch kleinen Algen verleihen den Flächen im Watt ihre typischen Farben von leuchtendem Grün bis Gold. Das optisch eher unschöne Kaffeebraun entsteht durch Kieselalgen. Diese Farbe weist also nicht etwa auf Verschmutzungen hin, sondern ist ein wichtiger Nährstoff für Gemeine Wattschnecken, Schlickkrebse und Baltische Plattmuscheln. Ein Quadratmeter Wattboden kann Zehntausende von Würmern und Muscheln enthalten.

Baltische Plattmuscheln und Muschelbänke

Baltische Plattmuscheln leben ebenso wie andere Schalentiere, Krebstiere und zahlreiche Würmer in Löchern und Gängen im Meeresboden. Von diesen Lebewesen zeugen Spuren, wie zum Beispiel die unregelmäßigen Sandhäufchen, die die Wattwürmer auf dem Meeresboden anhäufen. In den Pfützen wimmelt es nur so von Garnelen, Krabben und Seesternen. Muscheln und Pazifische Austern bilden zum Teil große Muschelbänke, manchmal mit anderen Schalentieren und Seepocken.

DIE SCHÖNSTEN ROUTEN ENTLANG DES WELTNATURERBES

Millionen Vögel

Das reichhaltige Bodenleben erklärt die Millionen Vögel, die der Flutlinie folgen und nach Nahrung suchen. Ein beeindruckender Anblick. Zum Beispiel Große Brachvögel, Knuttstrandläufer, Austernfischer, mehrere Möwen- und Entenarten und Löffler. Säbelschnäbler halten sich vor allem auf den Marschwiesen auf. Das Wattenmeer ist eine Art Knotenpunkt. Viele Zugvögel machen hier einen Zwischenstopp auf ihrem Weg von/nach Afrika, Kanada oder Sibirien. Andere überwintern oder brüten sogar im Wattenmeergebiet. Dabei nutzen sie die geschützten Vogelschutz- und Brutgebiete, wie die Vogelinsel Griend und das Vogelboulevard auf Texel.

Einsetzende Flut

Mit dem Einsetzen der Flut ändern sich die Verhältnisse. Sobald sie vor den Vögeln sicher sind, gehen die Garnelen, Einsiedlerkrebse und Krabben auf dem Meeresboden auf Futtersuche. Und Nahrung wird im Überfluss herangetragen, von Bakterien bis hin zu Fischen. Im Wattenmeer herrscht ein komplexes Ernährungssystem aus Arten, die voneinander abhängig sind. Ebenso wie für die Zugvögel ist das Wattenmeer auch für zahlreiche Fische ein unverzichtbarer Teil ihres Lebensraums. Es dient unter anderem als Geburtsstätte für Scholle, Kliesche und Kabeljau. Aber es gibt auch Arten, die ihr ganzes Leben im Wattenmeer verbringen, wie Grundeln, Flundern und Atlantische Butterfische.

Seehunde und Schweinswale

Seehunde können Fische schon aus einhundert Metern Entfernung aufspüren. Mit ihren Tasthaaren fühlen sie schon die kleinsten Bewegungen im Wasser. Beim Jagen erreichen diese Tiere mit Leichtigkeit eine Geschwindigkeit von 35 km/h. Wählerisch sind sie nun wirklich nicht, sie passen ihre Speisekarte dem Angebot an. Ebenso wie die Schweinswale. Seehunde und Schweinswale sind die größten Raubtiere im Wattenmeer. 

Seehunde und Kegelrobben sind heute wieder vielgesehene Bewohner des Wattenmeeres; hoffentlich gilt dies auch bald für die kleinen einheimischen Wale. Während sich die Seehunde in großen Gruppen und in voller Sicht auf den Sandbänken ausruhen, ist das Beobachten von Schweinswalen schon etwas schwieriger. Ihre Rückenflossen kann man jedoch wieder häufiger sehen

5 SPITZEN-ERLEBNISSE AM WELTNATURERBE - let op: invulling komt nog.

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