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Mühle „De Hoop“ in Oude Niedorp

Oude Niedorp

Die Mühle „De Hoop“ wurde höchstwahrscheinlich 1641 als achteckige Getreidemühle erbaut. Auf Karten aus dem frühen 17. Jahrhundert war an dieser Stelle bereits eine Mühle verzeichnet, vermutlich eine Ständer-Mühle.

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Die Mühle „De Hoop“ ist eine achteckige Oberradmühle, die höchstwahrscheinlich im Jahr 1641 erbaut wurde. Einer Karte aus dem frühen 17. Jahrhundert zufolge stand an dieser Stelle oder in unmittelbarer Nähe eine Ständer-Mühle. Es ist anzunehmen, dass die damalige Mühle im Jahr 1641 durch die heutige ersetzt wurde.

 Dass es sich um eine sehr alte Achtkantmühle handelt, zeigen verschiedene Aspekte der Konstruktion: Die aus Kiefernholz gefertigte Achtkantmühle steht ohne Unterteil auf recht weit nach außen versetzten Pfosten und verfügt über ein Oberteil mit Blockkehlen. Ursprünglich hatte die Mühle nur ein Kreuz pro Flügel, später wurde dies jedoch durch ein zusätzliches Feldkreuz in jedem Flügel verstärkt. Das Kap läuft auf Holzrollen in einer Wanne, in der ursprünglich Umlenkscheiben vorhanden waren. Im Gegensatz zum Üblichen verfügt diese Mühle nicht über einen auf den Fugenhölzern liegenden Mittelbalken, sondern über zwei halbe Mittelbalkenstücke, die in die Fugenhölzer eingearbeitet sind – eine sehr alte Bauweise. Besonders ist auch das Oberrad: In jedem Falzstück sind drei Einkerbungen zu sehen, was darauf hindeutet, dass das Rad einst als Speichenrad gefertigt wurde (und erst später zu einem Seilrad umgebaut wurde).

Von etwa 1785 bis 1901 war die Mühle im Besitz der Familie De Geus. Im Jahr 1901 ging die Mühle in den Besitz der Familie Slijboom über.

 

Die Windmühle blieb bis 1961 in Betrieb, danach wurde der Mahlbetrieb eingestellt. Ein Jahr später folgte der Verkauf an die damalige Gemeinde Oude Niedorp.

Die Mühle blieb danach größtenteils in gutem Zustand, obwohl sie nur sporadisch in Betrieb war. In späteren Jahren nahm die Aktivität zu. Im Frühjahr 2000 wurde nach fast vierzig Jahren wieder Getreide gemahlen.

Die beiden gekoppelten Mahlsteine, die jeweils mit einem Regulator ausgestattet sind, befinden sich auf einem Mahlstuhl im Erdgeschoss. Ab 1916 konnten die Steine auch durch einen Motor angetrieben werden, der in einem Schuppen neben der Mühle untergebracht war. Die Antriebswelle davon verlief durch ein Rohr vom Motor zur Mühle und setzte über ein Winkelgetriebe und eine vertikale Spindel mit Scheibenlauf das Laufrad in Bewegung. Von diesem Hilfsantrieb ist heute nur noch die letztgenannte Spindel vorhanden. An der Königsspindel ist zu erkennen, dass früher auch ein von der Mühle angetriebenes Leuchtwerk vorhanden war. Quellen: https://www.molens.nl/ Bilddatenbank des Reichsdienstes für Kulturerbe über www.beeldbank.cultureelerfgoed.nl

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