Sicher – bis sich der Fluss regt
Adorp
Die Bauernhöfe in und um den Weiler Hekkum liegen auf Hauswarften, die wahrscheinlich um das Jahr 800 aufgeschüttet wurden. Zu jener Zeit und in den folgenden Jahrhunderten lebten die Menschen hier relativ sicher; der Fluss Hunze blieb ruhig.
Schau doch schon mal rein
Die Bauernhöfe in und um den Weiler Hekkum liegen auf Hauswarften, die wahrscheinlich um das Jahr 800 aufgeschüttet wurden. Zu jener Zeit und in den folgenden Jahrhunderten lebten die Menschen hier relativ sicher; der Fluss Hunze blieb ruhig. Doch um das Jahr 1200 änderte sich die Situation drastisch. Infolge von Überflutungen durch die Lauwerszee, bei denen große Teile des Landes „verschluckt“ wurden, kam die Hunze mit dem Binnenmeer in Kontakt und verwandelte sich dadurch von einem relativ ruhigen Fluss in einen mächtigen, immer ungestümer werdenden Strom. Archäologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Hauswarte um 1400 aufgegeben wurden. Es ist leicht vorstellbar, dass das eine mit dem anderen zusammenhing. Hier, in der Nähe des immer wilder werdenden, noch nicht kanalisierten Flusses, war das Leben nicht mehr sicher.
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