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Hunsingokanal

Zoutkamp

Der Hunsingokanal wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegraben. Am Hunsingokanal und an der Stationsstraat befanden sich mehrere Garnelentrocknereien, darunter die von Beumee, Heidema, Smit, Toxopeus und de Vries.

Schau doch schon mal rein

Der Hunsingokanal wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegraben. Am Hunsingokanal und an der Stationsstraat befanden sich mehrere Garnelentrocknereien, darunter die von Beumee, Heidema, Smit, Toxopeus und de Vries. In diesen Trocknungsbetrieben wurden kleine Garnelen, von den Fischern „Puf“ genannt, getrocknet. Dazu wurden sie zunächst in mit Dampf erhitztem Wasser gekocht, anschließend ausgepresst und dann auf Trocknungsplatten (Battens) ausgelegt. Das Endprodukt wurde als Futter an die Enten- und Schweinezuchtbetriebe geliefert. Die Lage der Trocknungsanlagen am Hunsingokanal und später an der Eisenbahnlinie war ideal für die Anlieferung von „Puf“ und für den Abtransport der getrockneten Garnelen. Aus dem typischen, stechenden Geruch dieser Trocknungsanlagen leitete Zoutkamp das Sprichwort ab: „as Soltcamp nait stinkt, wordt er niks verdaind“ (wenn Zoutkamp nicht stinkt, wird nichts verdient). 

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