Meereslehm als Geschmacksgeber
Kloosterburen
Der fruchtbare Meereslehm des Wattenmeergebiets verleiht regionalen Produkten ihren einzigartigen Geschmack. Auf Landgoud wachsen alte Getreidesorten, die – genau wie Wein – vom Terroir beeinflusst werden. So schmeckst du die Landschaft auf deinem Teller.
Schau doch schon mal rein
Der fruchtbare Meereslehm des Wattenmeergebiets ist reich an Mineralien und prägt den Geschmack regionaler Produkte. Dieses „Terroir“ macht den Boden einzigartig, vor allem wenn Landwirte keinen Kunstdünger oder chemische Mittel einsetzen, sondern den Boden auf natürliche Weise düngen. Der kulinarische Journalist Joël Broekaert probierte diesen Lehm und entdeckte einen „knusprigen, pflanzlichen“ Geschmack, der durch Pilze und Organismen entsteht, die den Boden gesund und fruchtbar machen. Hier spiegelt sich die Reinheit der Landschaft in den Produkten auf Ihrem Teller wider.
Auch der Geschmack spielte bei der Entscheidung, sich von anderen abzuheben, eine Rolle. So findest du bei Landgoud eine große Vielfalt an alten Getreidesorten wie Dinkel, Emmer und verschiedenen Backweizensorten. Deren Anbau vergleicht er damit, wie die Franzosen den Begriff „Terroir“ insbesondere im Weinbau verwenden. Das geht weit über eine große Ernte hinaus, es geht um den Geschmack. Die Lage der Parzellen beeinflusst beispielsweise den Geschmack der Ernte. Der ehemalige Meeresboden ist vielfältig: Die Böden reichen von leichtem bis schwerem Sandlehm und von leichtem bis schwerem Ton. Innerhalb dieses Spektrums sucht Landgoud selbst, unterstützt vom Louis-Bolk-Institut (Wissensinstitut für nachhaltige Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit), nach den optimalen Standorten für die verschiedenen Getreidesorten. Dies kommt dem Landwirt zugute – man denke an den Unkrautdruck –, aber auch dem Bäcker, beispielsweise bei der Suche nach dem richtigen Eiweißgehalt des Getreides, damit das Brot gut aufgehen kann. Und letztendlich kommt es auch dem Verbraucher zugute: dem Geschmack (Quelle: Slow Food).
Der fruchtbare Meereslehm des Wattenmeergebiets ist reich an Mineralien und prägt den Geschmack regionaler Produkte. Dieses „Terroir“ macht den Boden einzigartig, insbesondere wenn Landwirte den Boden auf natürliche Weise ohne Kunstdünger oder chemische Mittel düngen. Der kulinarische Journalist Joël Broekaert probierte diesen Lehm und entdeckte einen „knusprigen, pflanzlichen“ Geschmack, der durch Pilze und Organismen entsteht, die den Boden gesund und fruchtbar halten.
Bei Landgoud spiegelt sich dies in einer besonderen Vielfalt alter Getreidesorten wider, wie Dinkel, Emmer und verschiedene Backweizensorten. Genau wie im Weinbau beeinflussen die Lage und die Bodenstruktur den Geschmack der Pflanzen. Gemeinsam mit dem Louis-Bolk-Institut hat Landgoud nach der perfekten Kombination aus Getreidesorten und Boden gesucht. Davon profitieren nicht nur Landwirt und Bäcker – durch besseres Getreide für gut aufgehendes Brot –, sondern auch der Verbraucher, der den unverfälschten Geschmack der Landschaft wieder schmeckt.
Hier findest du Meertonerde als Gewürz
Seelehm als GeschmacksgeberDijksterweg 45
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