Stefanuskirche
Holwierde
Die Stefanuskirche aus dem 11. Jahrhundert blickt auf eine Geschichte zahlreicher Umbauten zurück, ist von der Legende der „Juffertürme“ umrankt und besitzt besondere Sarkophagdeckel aus dem 12. Jahrhundert.
Schau doch schon mal rein
Die Stefanuskirche ist eine der wenigen Kirchen, in denen das spätgotische Lettner aus dem Jahr 1560 erhalten geblieben ist. Eine weitere Besonderheit ist ein Sarkophagdeckel aus dem 12. Jahrhundert, auf dem zwei Personen abgebildet sind. Die ursprünglich aus dem 11. Jahrhundert stammende Kirche wurde im Laufe der Zeit sowohl außen als auch innen mehrfach umgebaut. Mit Ausnahme des Querschiffs wurden alle Gewölbe im Hauptschiff durch eine Holzdecke ersetzt. Die vorhandenen Gewölbe- und Wandmalereien wurden nach der Reformation übermalt. Nur wenige Fragmente, wie die Darstellung der Maria sowie der Heiligen Stephanus und Sebastian, sind noch sichtbar. Der Dachreiter ersetzt einen 70 Meter hohen Turm, vermutlich aus dem 14. Jahrhundert, der 1854 abgerissen wurde.