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Widerstandsdenkmal 1940–1945

Workum

Das Widerstandsdenkmal in Workum besteht aus drei abstrakten Skulpturen aus weißem Naturstein, die drei Phasen des Befreiungsprozesses symbolisieren, nämlich „Unterdrückung“, „Widerstand“ und „Freiheit“.

Schau doch schon mal rein

Das Widerstandsdenkmal in Workum besteht aus drei abstrakten Skulpturen aus weißem Naturstein, die drei Phasen des Befreiungsprozesses symbolisieren, nämlich „Unterdrückung“, „Widerstand“ und „Freiheit“.

Das Widerstandsdenkmal in Workum wurde zum Gedenken an alle Widerstandskämpfer errichtet, die während des Zweiten Weltkriegs im Kampf gegen die Besatzer ihr Leben ließen. Drei Grundschulen haben bei der Realisierung dieses Denkmals zusammengearbeitet. 

Die Workumer Künstlerin Ruth Vulto Gaube entschied sich bei der Gestaltung dieses Denkmals bewusst für eine abstrakte Formgebung, um deutlich zu machen, dass es bei der Ausarbeitung dieses Themas nicht nur um ein individuelles Schicksal innerhalb eines bestimmten Zeitraums geht, sondern um wesentliche Prinzipien, die immer und überall gelten. Durch den Verzicht auf Konkretheit erhält die Skulpturengruppe einen universellen Charakter.

Das Denkmal wurde am 27. April 2010 in Anwesenheit der Initiatorin und Kurierin Tiny de Jong, des Widerstandskämpfers Jacob Kroijenga und der mitwirkenden Schulkinder enthüllt. 

Im Neubaugebiet Thomashof verweisen die Straßennamen auf Widerstandskämpfer aus Workum, wie beispielsweise die „Hans-Deinum-Straße“. Deinum gehörte zu den führenden Köpfen des friesischen Widerstands. Als Mitglied der „Knokploegen“ (KP) beteiligte er sich am Freitag, dem 8. Dezember 1944, an dem berühmten Überfall auf das Leeuwarder Gefängnis Blokhuispoort.

Dieser Ort ist unter anderem Teil der Radroute „Luftkrieg in Friesland“ im Rahmen des Themas „Kampf um das Wattenmeer“. 

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