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Biologischer Gemüseanbau rund um Zandeweer

Uithuizen

Die Böden rund um Zandeweer sind dank des nährstoffreichen Lehmbodens fruchtbar und eignen sich für viele Anbaukulturen. Die Landschaft ist noch relativ kleinräumig.

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Die Böden rund um Zandeweer sind dank des nährstoffreichen Lehmbodens fruchtbar und eignen sich für viele Anbaukulturen. Die Landschaft ist noch relativ kleinteilig, was sich an den gewundenen Parzellen zeigt, die den Konturen und Verläufen jahrhundertealter Wege und „Maren“ (ehemalige, durch Ebbe und Flut entstandene Wassergräben) folgen. In und um Zandeweer sind mehrere Bio-Erzeuger tätig, die sowohl auf dem Feld als auch im Gewächshaus Gemüse anbauen, darunter Möhren, Fenchel, Kohl und Lauch. Im Kampf gegen Blattläuse werden Schlupfwespen und Marienkäfer eingesetzt. In Versuchsfeldern mit Raps werden Bienen zur Bestäubung eingesetzt.

Das Dorf Zandeweer zählt etwa 850 Einwohner. Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert. Der freistehende Satteldachturm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche verfügt über eine Orgel aus dem Jahr 1731, die von Albertus Antoni Hinsz gebaut wurde. Die Getreidemühle „Windlust“ wurde 1818 erbaut. In der daneben liegenden „Sarrieshut“ wohnte ein Beamter der Provinz, der kontrollierte, ob die Bauern die Steuer auf Getreide auch tatsächlich zahlten. 

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