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Innenhafen Zoutkamp

Zoutkamp

Der Binnenhafen – hier lag bis 1969 die Fischereiflotte von Zoutkamp.  

Schau doch schon mal rein

Der Binnenhafen – hier lag bis 1969 die Fischereiflotte. 

Die Lage von Zoutkamp ist als strategisch günstig zu bezeichnen, da es an der Mündung der wichtigsten Verbindung zur Stadt Groningen liegt. Zunächst ließen sich hier um die Zeit des 80-jährigen Krieges Soldaten nieder. Später kamen Fischer hinzu. Damals fand eine erste Entwicklung einer Art kleinen Hafens statt. Da man bis in die Stadt Groningen hinein große Beeinträchtigungen durch Ebbe und Flut erlitt, beschloss man, dieser Situation ein Ende zu setzen. Die offene Verbindung zur Lauwerszee wurde mit der Inbetriebnahme der Schleuse unterbrochen. Zoutkamp erhielt einen Innen- und einen Außenhafen. 

Während der großen wirtschaftlichen Blütezeit von 1918 bis 1930 tauchten die ersten Dampftrawler auf. Mit diesen Trawlern konnte in der Nordsee gefischt werden; sie hatten eine Besatzung von etwa 7 Personen. Zwischen 1923 und 1930 wurden etwa 15 dieser Schiffe in Dienst gestellt. 

Für die Fischerei in der Lauwerssee und im Wattenmeer waren etwa 60 Fischereifahrzeuge registriert. Dabei handelte es sich meist um offene Boote mit einer Besatzung von 1 bis 2 Personen. Diese Schiffe wurden damals auch etwas moderner, da sie mit einem Motor ausgestattet wurden. In den 1960er Jahren bestand die Flotte aus 35 Schiffen, die für den Garnelenfang gut ausgerüstet waren. 

Zu Pfingsten und bei besonderen Veranstaltungen kehrt die aktuelle Flotte in den Heimathafen zurück, was ein wunderschönes Schauspiel bietet. Heute ist der Innenhafen ein Freizeithafen, in dem man im Frühling und Sommer herrlich verweilen kann.

Weitere Informationen zur Entwicklung von Zoutkamp findest du unter www.zoutkamp.net 

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