Oldenzijl
Oldenzijl
Bereits im 11. Jahrhundert ließen sich hier Bauern auf kleinen Warften im fruchtbaren Fivelboezem nieder. Im 13. und 14. Jahrhundert wurden diese Hauswarften mit Gräben umgeben und aufgeschüttet.
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Bereits im 11. Jahrhundert ließen sich hier Bauern auf kleinen Warften im fruchtbaren Fivelboezem nieder. Im 13. und 14. Jahrhundert wurden diese Hauswarften mit Gräben umgeben und aufgeschüttet. Rund um den Oldenzijlsterweg befinden sich noch 7 dieser Hauswarften. Im Jahr 1200 wurde der Oldijk, der erste Sommerdeich im Fivelboezem, angelegt, wodurch die Warften innerhalb des eingedeichten Gebiets lagen. Bereits 1358 taucht Oldazile in Archivdokumenten auf. Der Name bezieht sich auf eine alte Schleuse im früheren Deich.
Auf der Warft steht die romanische Nikolaikirche, eine kleine Kirche aus dem frühen 13. Jahrhundert, die ursprünglich dem Heiligen Nikolaus geweiht war. Es handelt sich um eine einschiffige Kirche mit einer halbrunden, zurückgesetzten Apsis, einem der Höhepunkte der romanischen Baukunst in Groningen.
Der fruchtbare Lehmboden rund um Oldenzijl führte zu Wohlstand unter den Bauern und in der Folge zu Großgrundbesitz. Davon zeugen die großen Oldambter Bauernhöfe im und um das Dorf herum.