Alliierte Kriegsgräber Workum

Am Eingangstor des Allgemeinen Friedhofs in Workum befindet sich ein grünes Schild der Stiftung Kriegsgräberfürsorge. Es zeigt, dass sechs Flieger aus dem Vereinigten Königreich und drei aus Kanada auf diesem Friedhof begraben sind.
 
In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai stürzte der britische Lancaster W4888 bei Workum ab. Der Bomber hatte mit fast sechshundert anderen alliierten Flugzeugen an einem Luftangriff auf die deutsche Stadt Dortmund teilgenommen. Auf dem Rückflug nach England wurde die Lancaster von einem deutschen Nachtjäger über dem IJsselmeer abgefangen und in Brand gesteckt.
 
Dem Piloten gelang es, das angeschlagene Flugzeug zurück an die friesische Küste zu manövrieren. Bevor die Lancaster am Boden bleiben konnte, ereignete sich eine Katastrophe und das Flugzeug explodierte. Sechs der sieben Besatzungsmitglieder starben bei dem Absturz.
 
Am 7. Mai…

Am Eingangstor des Allgemeinen Friedhofs in Workum befindet sich ein grünes Schild der Stiftung Kriegsgräberfürsorge. Es zeigt, dass sechs Flieger aus dem Vereinigten Königreich und drei aus Kanada auf diesem Friedhof begraben sind.
 
In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai stürzte der britische Lancaster W4888 bei Workum ab. Der Bomber hatte mit fast sechshundert anderen alliierten Flugzeugen an einem Luftangriff auf die deutsche Stadt Dortmund teilgenommen. Auf dem Rückflug nach England wurde die Lancaster von einem deutschen Nachtjäger über dem IJsselmeer abgefangen und in Brand gesteckt.
 
Dem Piloten gelang es, das angeschlagene Flugzeug zurück an die friesische Küste zu manövrieren. Bevor die Lancaster am Boden bleiben konnte, ereignete sich eine Katastrophe und das Flugzeug explodierte. Sechs der sieben Besatzungsmitglieder starben bei dem Absturz.
 
Am 7. Mai 1943 wurden fünf Besatzungsmitglieder auf dem Generalfriedhof in Workum beigesetzt. Später folgte Heckschütze John Milner Hadfield, er war aus dem Bomber geschleudert worden und wurde erst wenige Tage nach dem Absturz gefunden.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 1943 startete die Lancaster III ED603 vom Flugplatz Wyton zu einem Luftangriff auf die deutsche Stadt Bochum. Auf dem Rückflug wurde der Bomber von einem deutschen Nachtjäger beschossen, wodurch er Feuer fing und ins IJsselmeer stürzte. 

Die gesamte Besatzung kam bei dem Absturz ums Leben. Später wurden die Leichen des Bombers Arthur G. Fletcher, des Navigators Harold E. Howsam und des Navigators Leonard Sprackling in Workum an Land gespült. Sie wurden später auf dem Generalfriedhof beigesetzt.

Hier schon mal ein Vorgeschmack

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