Fischwanderfluss: Das Unsichtbare wird sichtbar
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Jeden Tag befahren Zehntausende Fahrzeuge den Afsluitdijk. Unsichtbar für das Auge sind die Millionen von Fischen, für die der Afsluitdijk ein wichtiges Bindeglied auf ihrer Wanderroute zum IJsselmeer, ins Hinterland und weiter in Richtung des Rheingebiets darstellt. Durch die Fertigstellung des Fischwanderflusses – geplant für 2023 – können diese Fische bald wieder ungestört zwischen Süß- und Salzwasser schwimmen. Wo Fische weiterwandern können, wird es für Autofahrer, Radfahrer, Wanderer und Wassersportler zu einem Rastplatz. Hier, an den Schleusen von Kornwerderzand, entsteht ein neues Naturschutzgebiet: ein etwa 55 Hektar großes Feuchtgebiet, in dem Erlebnis und Bewusstseinsbildung im Vordergrund stehen. Ein (inter)nationaler Hotspot für Ökotouristen und eine Inspirationsquelle für andere Deltas, wie man innovativ mit dem Klimawandel umgehen kann. Am Fischmigrationsfluss wird das Unsichtbare sichtbar.
(Lesezeit: ca. 30 Minuten)
Besucherzentrum
Über die verschiedenen Wander- und Spazierwege kannst du das Gebiet bald erkunden. Erleben Sie die wiederhergestellte Verbindung zwischen dem IJsselmeer und dem Wattenmeer sowie die innovative Technik, die hier zum Einsatz gekommen ist. Denn der Fischwanderfluss ist sowohl ein clever durchdachtes technisches Meisterwerk als auch ein wunderschönes neues Naturschutzgebiet, in dem Sie bei jedem Besuch beobachten können, wie der Reichtum an Pflanzen und Tieren wächst. Ein inspirierender Ort, an dem Natur und Kultur Hand in Hand gehen.
Im Afsluitdijk Wadden Center erhält der Besucher bereits einen ersten Vorgeschmack auf den Fischwanderfluss. In diesem Besucherzentrum, das auch ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Afsluitdijks ist (mit Park- und Anlegemöglichkeiten, Toiletten und Gastronomie), ist das Erlebnis noch vor allem digital. Anhand von Bild- und Videomaterial wird die Funktionsweise des Fischwanderflusses erklärt, und mit einer VR-Brille auf der Nase kann man sich vorstellen, ein Fisch zu sein, der durch die Passage schwimmt. Außerdem gibt es vier Zeitbetrachter, die mit kurzen Filmen die Entwicklung der Landschaft in den vier Himmelsrichtungen zeigen. So wird der Fischwanderfluss am Ort, in der Zeit und in der Landschaft verankert. Entdecken, Erleben und Genießen sind die Schlüsselbegriffe dieses Zentrums, das die Geschichte vom (Über-)Leben der Niederländer in diesem Deltagebiet erzählt. Die Besucher bahnen sich einen Weg durch Stürme der Vergangenheit hin zu intelligenten Lösungen der Gegenwart und Zukunft im Hinblick auf den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels.
Lücke im Deich
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“ Vom Afsluitdijk-Wattenmeer-Zentrum aus sind es bald etwa 700 Meter in Richtung des Fischwanderflusses. Hier wird an fünf verschiedenen Orten die Geschichte vom Leben der Fische unter Wasser erzählt. Das beginnt bereits am „Loch“ im Afsluitdijk, also der Fischpassage. Dies ist das Herzstück des Fischwanderflusses, wo Süß- und Salzwasser aufeinandertreffen. Auch als Besucher kannst du diese Ökopassage bald erleben. Steigen Sie die Treppe hinab und spazieren Sie am Wasser entlang, quer durch den Afsluitdijk, gemeinsam mit den Fischen. Hier erleben Sie die Kreuzung zweier „Autobahnen“: die der Autos und die der Fische. In der Fischpassage wird das Überqueren des Afsluitdijk durch Wanderfische – und damit die Wiederherstellung eines empfindlichen Ökosystems – erlebbar gemacht, das Wesen des Fischmigrationsflusses.
Du wirst bald durch die Betonkonstruktion laufen und den Durchgang als „Tor“ für Fische erleben. Du siehst die Silhouetten der zwölf Zielfischarten, woher sie kommen und wohin sie schwimmen. Daraus wird deutlich, dass der Afsluitdijk im Vergleich zu den „Schwimmwegen“ mancher Fische ein kleiner Winzling ist. Die Trennwand zwischen Gehweg und Wasser trägt die Namen in Latein, Englisch und Niederländisch. In die Wand sind die Namen der Wasserwege und Meeresstraßen der zwölf Zielarten mit Richtung und Entfernung „eingraviert“. Entfernungen, die bis zu vielen Tausend Kilometern betragen können.
Kasematten und Aussicht
Auf der ehemaligen Arbeitsinsel hinter den Schleusen bei Kornwerderzand befinden sich ebenfalls Kasematten. Diese sind Teil der alten Verteidigungslinie auf beiden Seiten des Afsluitdijk und fallen als nationale Denkmäler unter das auf halber Strecke gelegene Kasemattenmuseum Kornwerderzand. Genau wie beim Museum werden auch diese Kasematten im Jahr 2023 für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dabei handelt es sich um die beiden westlichsten Kasematten XII und XIII, die sich auf der Nord- bzw. Südseite des Afsluitdijks befinden.
Beide Kasematten, die durch Wanderwege mit dem Durchgang verbunden sind, dienen dazu, die Geschichte der Fische und ihrer Schwimmwege näher zu erläutern. Beim Betreten beginnt eine Mini-Vorstellung, in der die Fische dich auf poetische Weise auf ihre lange Reise mitnehmen. Die nördliche Kasematte erzählt von der Salzwasserwelt des Wattenmeers und der Nordsee, während die südliche Kasematte von der Süßwasserwelt des IJsselmeers und der daran angeschlossenen Flüsse und Wasserwege berichtet. Mit klimabeständigen Projektoren werden die Geschichten auf die Innenwände der Kasematten projiziert. Auf beiden Seiten des Deiches haben Sie zudem einen herrlichen Ausblick und können die neue Deltanatur, die sich hier auf natürliche Weise entwickelt, in vollen Zügen genießen.
Gezeitenfluss mit „BlijeVissen“
Am Ufer des IJsselmeers angekommen, wird man bald von einem Aussichtspunkt auf der Kasematte aus den Fischwanderfluss in seiner ganzen Pracht sehen können. Der Blick fällt sofort auf den sich schlängelnden, etwa vier Kilometer langen Wasserweg. Durch diese Länge können sich die Fische allmählich an den Übergang von Salzwasser zu Süßwasser gewöhnen, wodurch die natürlichen Verhältnisse so gut wie möglich nachgebildet werden. All dies geschieht, ohne dass Salzwasser in das IJsselmeer gelangt, denn Salzwasser ist verheerend für die Trinkwassergewinnung und die Landwirtschaft.
Der Fischwanderfluss nutzt die Kraft der Gezeiten. Wasser aus dem Rhein, der IJssel, aus Kanälen, Seen und Gräben fließt in das IJsselmeer (die Badewanne füllt sich). Bei Ebbe im Wattenmeer beginnt das Süßwasser aus dem IJsselmeer durch den Fischwanderfluss zu fließen (die Badewanne leert sich). Fische riechen oder schmecken das und wissen, in welche Richtung sie schwimmen müssen. Bei Flut geschieht das Gegenteil. Der Fischwanderfluss füllt sich langsam mit Salzwasser, jedoch nur zu zwei Dritteln. Bevor das Salzwasser in das IJsselmeer fließen kann, kehrt sich die Gezeitenrichtung wieder um und es fließt erneut in die andere Richtung. So steht die „Tür“ für Wanderfische grundsätzlich immer offen, es sei denn, bei extremen (Wetter-)Bedingungen ist die Sicherheit des Hinterlandes gefährdet.
Die Gezeitenwirkung des Fischwanderflusses wird durch ein Feld aus „BlijeVissen“ (glücklichen Fischen) im Fluss sichtbar gemacht, einer Installation des Künstlers Bruno Doedens. Der „BlijeVis“ steht mittlerweile weltweit als Symbol für den freien Fischdurchgang, hat seinen Ursprung jedoch hier am Afsluitdijk. Die Installation aus etwa 60 großen „BlijeVissen“ aus Edelstahl macht das Unsichtbare sichtbar. Gemeinsam erzählen sie, warum wir das alles tun: nämlich damit die Fische wieder glücklich werden, weil sie wieder zwischen Süß- und Salzwasser hin- und her schwimmen, ihre Jungen großziehen und ihren Lebenszyklus vollenden können.
Hier, an der Trichtermündung des Flusses, wo die Gezeitenwirkung am stärksten ist, tauchen die „BlijeVissen“ auf, gut sichtbar vom Afsluitdijk und den Wanderwegen aus. Sie machen die Bewegung von Ebbe und Flut buchstäblich sichtbar, indem sie mal fast unter Wasser verschwinden und dann wieder in voller Pracht aus dem Wasser auftauchen. Sehr fotogen.
Unterwasser-Aussichtsfenster
Ganz am Ende des gewundenen Flusses wird in einigen Jahren vielleicht die größte Attraktion entstehen: ein Sichtfenster unterhalb des Wasserspiegels. Ein Ort, den du vom Durchgang im Deich aus, entlang des „BlijeVissen“-Feldes oder über den Spazierweg auf der Südseite erreichen kannst. Aber auch mit Ausflugsbooten vom Afsluitdijk-Wattenmeer-Zentrum oder von Makkum aus kann man dort anlegen. Dieses Sichtfenster befindet sich im südlichsten Wasserregulierungsbauwerk des Fischwanderflusses, einer letzten Schleuse. In dieser Betonkonstruktion ist ein Raum vorgesehen, der als Besucherbereich dienen soll. Dieser Raum, der aufgrund der Tiefe von bis zu 5,5 Metern mit einem Split-Level-Boden ausgeführt ist, kann über einen elektronischen Zugang betreten werden (aus Sicherheitsgründen und wegen der begrenzten Besucherzahl). Über zwei Treppen gelangt man zur untersten Ebene und gleichzeitig zum Grund des Fischwanderflusses, ca. 4 Meter unter Wasser.
Durch vertikale Fenster hast du hier einen herrlichen Blick auf die vorbeiziehenden Fische, die Unterwasserwelt und das hin- und herfließende Gezeitenwasser. Ein größeres horizontales Sichtfenster an der Stirnseite des Besucherraums ist auf ein „Hindernis“ am Meeresboden (Schiffwrack und Bäume) ausgerichtet, einen mehr oder weniger festen Sammelplatz für Fische. An den gegenüberliegenden Wänden wird nicht nur das Prinzip des Fischwanderflusses erläutert, sondern digitale Informationstafeln informieren den Besucher auch über: Ebbe und Flut, den Salzgehalt, die Strömungsgeschwindigkeit und natürlich darüber, wie viele und welche Fischarten vorbeiziehen. Für viele eine neue Geschichte, die es zu entdecken gilt, die sich hier live vor den Augen der Besucher abspielt und die den Fischwanderfluss noch mehr legitimiert.
Wachsender Anteil des Ökotourismus
Es gibt nicht viele Lösungen im Bereich Wassermanagement, bei denen der Bewusstseinsbildung und dem Erlebnis so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Gerade dieser ganzheitliche Ansatz – eine ökologische Sanierungsmaßnahme, deren Reichweite vom UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer bis ins gesamte Rheinsystem reicht und die mit Bildung, Aufklärung, Erholung und Tourismus sowie dem Top-Standort, dem weltberühmten Wasserwahrzeichen Afsluitdijk, verbunden ist – macht das Projekt so besonders. Schon jetzt ist der Fischwanderfluss weltweit ein Vorzeigeprojekt für Öko-Engineering und „Building with Nature“ (Dutch Delta Design 2.0), wobei der Entwurf ein interessantes Vorbild für estuarine Übergangsgebiete in anderen Teilen der Welt darstellt. Insbesondere für jene Standorte, die sich bereits mit der Anpassung an den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels auseinandersetzen müssen oder dies in Zukunft tun werden.
Mit jährlich über 600.000 Besuchern ist der Afsluitdijk bereits heute eines der beliebtesten Wasserbauwerke der Niederlande. Mit der Fertigstellung des Fischwanderflusses hat der fast 90 Jahre alte Damm eine weitere Attraktion von Format hinzugewonnen. Insbesondere für den Ökotouristen, eine weltweit schnell wachsende Zielgruppe, ist dieses besondere Feuchtgebiet aufgrund seiner Kombination aus Weltkulturerbe, Natur, Kulturgeschichte, Hochwasserschutz und Erlebniswert interessant. Zusammen mit der Ir. D.F. Woudagemaal (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe) und Leeuwarden (Hauptstadt der Wassertechnologie) bildet dieses „Wasserdreieck“ ein attraktives Reiseziel für anspruchsvolle Touristen aus dem In- und Ausland.
Vor allem aber sind es die Lage und die einzigartige Deltanatur, die einen Besuch am Fischwanderfluss bald für Ökotouristen so wertvoll machen werden. Oder wie es Programmmanager Tjalling Dijkstra formuliert: „Wo auf der Welt findet man schon ein 55 Hektar großes Feuchtgebiet, in dem Erlebnis, Bewusstseinsbildung und Naturpädagogik so im Vordergrund stehen?“ Am Fischwanderfluss wird das Unsichtbare sichtbar. Deshalb wage ich die Prognose, dass dieser Standort am Afsluitdijk zu einem (inter)nationalen Hotspot für Ökotouristen und zugleich zu einer Inspirationsquelle für andere Deltas wird, wie wir hier in den nördlichen Niederlanden innovativ mit Klimawandel, Hochwasserschutz und ökologischer Renaturierung umgehen.“
Marketing und Qualität vor Ort
„Für die Vermarktung des gesamten Afsluitdijks arbeiten wir mit Visit Wadden zusammen, der wattenmeerweiten Kampagne von drei provinzialen Destinationsmarketing-Organisationen: Holland boven Amsterdam, Merk Fryslân und Marketing Groningen. Durch zielgruppengerechte Werbung in den Niederlanden, Flandern und einem großen Teil Deutschlands sind wir bereits gut im Rampenlicht vertreten. Über „Nederland Waterland“, eine Kampagne für die wichtigsten niederländischen Wasserbauwerke, rückt uns das Niederländische Fremdenverkehrsamt (NBTC) in ein weltweit ausgerichtetes Rampenlicht. Als eines der berühmtesten Wasserbauwerke ist der Afsluitdijk an sich schon eine Attraktion, die jährlich Hunderttausende Menschen anzieht. Mit der Fertigstellung des Fischwanderflusses im Jahr 2023 gilt dies insbesondere für den Ökotouristen. Und wenn man bedenkt, dass der Ökotourismus schneller wächst als der Rest der internationalen Reisebranche, dann weiß man, dass wir mit dem Fischwanderfluss große Erfolge erzielen können.“
„Gleichzeitig ist mir bewusst, dass wir ein qualitativ hochwertiges Angebot schaffen müssen, um das Publikum – Einwohner aus den Regionen sowie Touristen aus dem In- und Ausland – hierher zu locken. Dazu müssen der Fischwanderfluss und die Umgebung auch einen ernsthaften Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt im Allgemeinen und der Wanderfische im Besonderen leisten. Außerdem muss genügend Raum für die Beteiligung der lokalen Bevölkerung vorhanden sein, damit das Projekt unter den Begriff Ökotourismus fällt. Denken Sie dabei an Unternehmer, die damit auch etwas verdienen können müssen, an Bildungseinrichtungen und beispielsweise an Freiwillige der beteiligten Naturschutzorganisationen, die Besucher als Führer begleiten oder sich als Botschafter des UNESCO-Weltkulturerbes engagieren möchten. Außerdem werden wir auf Kornwerderzand so wenig wie möglich nicht erneuerbare Rohstoffe verwenden und uns an die Strategie „Nachhaltiges Wattenmeer“ halten. Denn das Gesamtbild muss vor Ort natürlich stimmen“, so Tjalling Dijkstra.
Erleben Sie Kornwerderzand
Deshalb nimmt sich der Verbund „De Nieuwe Afsluitdijk“ (die Provinzen Fryslân und Nordholland sowie die Gemeinden Hollands Kroon und Sùdwest-Fryslân) bis 2025 auch den Rest der Umgebung vor. Ein Radweg außerhalb der Deiche entlang der Wattenmeer-Küste entsteht bereits, und an neuen Brücken, der Verbreiterung der Schleuse für die Schifffahrt sowie einer besseren Anbindung von Kornwerderzand wird gearbeitet. Diese Pläne sehen außerdem eine Parallelstraße für Radfahrer, Fußgänger und den Anliegerverkehr über die verbreiterte Wasserstraße vor. Damit werden sowohl das Kazemattenmuseum als auch der Fischwanderfluss ab 2023 für Jung und Alt gut erreichbar sein. Zudem gibt es Pläne, den Rundwanderweg Kornwerderzand wiederherzustellen und das Weltnaturerbe Wattenmeer durch neue Fahrrad- und Fußgängertunnel besser zugänglich zu machen. Mit einer besucherfreundlichen (Neu-)Gestaltung der öffentlichen Bereiche mit Sitzgelegenheiten, neuer Pflasterung, Beschilderung, Wegweiser und Informationspunkten erwartet DNA, das Gebiet deutlich attraktiver zu machen. Weitere bemerkenswerte Ideen sind ein „Wasserpfad“, ein Aussichtspunkt am Wattenmeer und verschiedene Vogelbeobachtungsplätze. Damit werden für das gesamte Gebiet Kornwerderzand Möglichkeiten und Raum geschaffen, um mehr Besucher anzuziehen und diese auch länger dort zu halten (einen halben bis ganzen Tag).
Tjalling Dijkstra: „Wir richten uns an den Qualitäts-Touristen, mit optimalem Mehrwert für Anwohner und Unternehmen. Sie bieten den höchsten Mehrwert für dieses wertvolle Gebiet, respektieren Natur und Kultur und verursachen keine Belästigungen. Denken Sie neben dem Ökotouristen auch an andere Zielgruppen wie Fernwanderer und -radler, Vogelbeobachter, Nostalgietouristen, Slow-Food-Liebhaber, Kulturtouristen und Ruhesuchende. Der Afsluitdijk, der Fischwanderfluss und das angrenzende UNESCO-Weltkulturerbe sind für diese Art von Besuchern interessant, die nach kleinen, authentischen Erlebnissen suchen. Denken Sie dabei an besondere Natur, erlebbare Geschichten, Begegnungen mit Einheimischen und eine persönliche Führung durch einen ortskundigen Führer. Kornwerderzand eignet sich dafür hervorragend. Das Angebot ist zwar vorhanden, aber noch zu begrenzt und oft nur schwer buchbar. Das werden wir in den kommenden Jahren zum Besseren verändern und viel besser vermarkten.“
„Dabei regen wir Besucher, die Kornwerderzand zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit anderen Verkehrsmitteln erreichen, ausdrücklich dazu an, auch das Hinterland zu erkunden. Dass sie im Afsluitdijk Wadden Center ein Mittagessen genießen, aber auch Wieringen, Den Oever, Makkum oder Harlingen besuchen können. Eventuell ergänzt durch einen Museumsbesuch. Dabei genießt man auf der Terrasse ein lokal gebrautes Bier aus Texel oder Harlingen. So kommt man mit Geschichten nach Hause, sodass Freunde und Familie begeistert sind und bei ihrem nächsten Ausflug oder Urlaub auch Kornwerderzand besuchen möchten.“