Mehr Zeit im Freien in der Wattenmeerregion verbringen: So machen Sie es sich zur Gewohnheit
Inspirationsgeschichte: Esther Leystra über mehr Zeit im Freien
Esther Leystra ist Journalistin und „Impactmaker“. In Podcasts, Kampagnen und Büchern verbindet sie Geschichten über Mensch, Natur und Nachhaltigkeit. „3 op Reis“ bezeichnete sie als Weltverbesserin, weil sie an Veränderungen glaubt, die von innen heraus beginnen. Die Zeit im Freien spielt dabei eine wichtige Rolle. Camping, Surfen und Radfahren sind für sie wie eine Pause-Taste. Einfach mal einen Gang zurückschalten, neue Energie tanken und dann mit frischem Elan weitermachen. Gerade im Wattenmeergebiet, wo Raum und Rhythmus von selbst langsamer werden.
Lies den Artikel von „3 op Reis“Warum es schwierig ist, öfter draußen zu sein
„Ich ertappe mich oft dabei“, schreibt Esther, „eine Ausrede nach der anderen zu finden, um etwas nicht zu tun.“ Keine Zeit, zu viel Stress oder zu viel Aufwand. Und wenn sie sich dann doch einmal selbst überzeugen kann, kommen oft die Meinungen anderer ins Spiel. Gut gemeint, aber genug, um an sich zu zweifeln. Das Wintercamping wollte sie schon länger einmal erleben. Gerade weil es an einem nagt. Aber ohne eine klare Absprache mit sich selbst bleibt es schnell bei Plänen.
Mehr Zeit im Freien zu verbringen, beginnt mit einem konkreten Ziel
Um das zu durchbrechen, schrieb Esther 25 Ziele in ihr eigenes Zielheft. Keine Liste voller „Muss“, sondern kleine, erreichbare Dinge, die das Leben schöner machen. Vom Filme schauen bis hin zu öfter aufs Wasser gehen. Ein Ziel stach besonders hervor: jeden Monat zelten. Warum genau kam diese Idee auf? Vielleicht der Wunsch nach etwas mehr Abenteuer im Alltag. Obwohl sie in der Wattenmeerregion wohnt und oft draußen ist, fühlte sich dies dennoch wie ein bewusster Schritt an. Etwas, das feststand. Die Frage, die ihr oft gestellt wurde, lautete: Warum solltest du das tun? Ihre Antwort blieb einfach: „Weil es möglich ist. Ich habe die Ausrüstung und genug warme Decken.“
Jeden Monat campen, um öfter draußen zu sein
Was den Plan noch attraktiver machte, war, dass eine gute Freundin mitmachte. Manchmal waren sie zu zweit unterwegs, manchmal in einer Gruppe. An Wochenenden und unter der Woche. Auf Campingplätzen an der Wattenmeerküste, mitten im Grünen oder direkt am Wasser. Mal fröstelten sie in einem Zelt, mal saßen sie bis spät in die Nacht draußen. Jeder Monat sah anders aus. Und genau deshalb blieb es in Erinnerung. Esther erinnert sich noch genau an jeden Campingausflug.
Campingplätze im WattenmeergebietMehr Zeit im Freien im Wattenmeergebiet zu verbringen, schafft auch Verbundenheit
Indem wir jeden Monat draußen waren, entstand ganz von selbst Kontakt. Freunde schlossen sich an, Bekannte wurden neugierig. Draußen fallen feste Rollen weg. Man sitzt sich nicht gegenüber, sondern nebeneinander. Bei gleichem Wetter und derselben Aussicht. Im Wattenmeergebiet geschieht das fast von selbst. Menschen, die hier draußen sind, haben oft schon etwas gemeinsam: das Bedürfnis nach Raum, Ruhe und Einfachheit. So wurde jeder Campingausflug mehr als nur eine Nacht im Freien. Er wurde auch zu einer Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen – ohne Pläne und ohne Druck.
Warum dieser Ansatz, mehr Zeit im Freien zu verbringen, tatsächlich funktioniert
Esther versteht die Reaktionen der anderen durchaus. Warum sollte man, vor allem im Winter, in einem Zelt schlafen? Dennoch glaubt sie, dass es ohne ihr Zielheft niemals geklappt hätte. Nicht, weil das Leben zu hektisch ist, sondern weil der Komfort schnell die Oberhand gewinnt. Indem sie sich das Ziel aufschrieb, nahm sie es ernst. Und jedes Mal, wenn sie die Geschichte erzählte, entstanden Gespräche. Über Camping-Erinnerungen aus früheren Zeiten, volle Terminkalender und darüber, wie schön es eigentlich ist, öfter nach draußen zu gehen.
Wintercamping im Wattenmeergebiet: Atmosphäre und Komfort
Für ihre letzte Übernachtung entschied sich Esther für den Campingplatz „Het Bos Roept“, einen Wintercampingplatz im Wattenmeergebiet. Gerade hier merkte sie, wie zugänglich Wintercamping sein kann. Geschützt, ruhig und mit viel Wert auf Komfort. Die Kälte wurde Teil des Erlebnisses, nicht etwas, gegen das man ankämpfen musste. Warme Decken, Stille um sie herum und morgens das Erwachen in einer Landschaft, die erst noch erwachen musste. Für Esther fühlte es sich wie eine Bestätigung an: Draußen zu sein muss nicht großartig sein, um Eindruck zu machen.
Schau dir „Camping Het Bos Roept“ anPraktische Tipps, um selbst mehr Zeit im Freien in der Wattenmeerregion zu verbringen
Es muss nicht groß angelegt sein. Aber konkret. Mehr Zeit im Freien zu verbringen, beginnt nicht mit Planen. Sondern mit Losgehen.
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Wähle ein Outdoor-Ziel, das zu dir passt
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Tragen Sie es in Ihren Kalender ein
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Erwarte kein perfektes Wetter
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Beginnen Sie ganz in der Nähe Ihres Zuhauses, zum Beispiel an der Wattenmeerküste
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Seien Sie unterwegs offen für andere
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Machen Sie sich gemeinsam mit jemandem auf den Weg
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Kombinieren Sie den Aufenthalt in der Natur mit etwas Schönem (Buch, Puzzle, Fernglas, Picknick)