8 X nachhaltige Wattenmeer-Ausflüge
Zieh dir einen kuscheligen Pullover an und nimm dein Fernglas mit. Zeit, im Wattenmeer zu genießen und das gute Leben zu feiern. Hier erlebst du das gute Leben, ohne das Watt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Auf dieser Seite findest du nachhaltige Wattenmeer-Ausflüge, die die Landschaft respektieren, bewusst klein bleiben und dir die Möglichkeit geben, dem Gebiet etwas zurückzugeben. Keine Effekthascherei, keine glänzenden Broschüren. Dafür Orte, die wirklich zählen. Lies weiter und entdecke, was zu dir passt.
Wandere drauflos
Wandern wirkt hier immer. Ein paar Schritte genügen, und man spürt sofort, was der Raum mit einem macht. Frische Luft, ein leichter werdender Kopf und eine Landschaft, die dein Tempo bestimmt. Über den Deich, durch offene Landschaften oder entlang der raueren Ränder des Gebiets: zu Fuß sieht man mehr, und alles fügt sich zusammen. Du spürst, wie sich der Untergrund unter deinen Schuhen verändert. Schlamm, Muscheln, Gras. Vögel ziehen vorbei, du gehst weiter. Hier warten Routen, die du sofort starten kannst. Wähle eine und los.
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Strandgut sammeln
Strandgut sammeln ist echtes Wattenmeer-Handwerk. Früher suchten die Inselbewohner Holz, heute wanderst du mit den Augen entlang der Flutlinie und siehst, was das Meer heute ausgespült hat. Manchmal findest du Bernstein, manchmal eine Muschel, die in deine Jackentasche wandert. Zwischen den Schätzen liegt auch Müll. Den hebst du auf, und der Strand wird sofort ein Stück leichter. Hier erfährst du, wo du selbst sammeln kannst, welche Aufräumaktionen geplant sind und welche Strandgut-Museen voller Funde du besuchen kannst.
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Besuche einen Dark-Sky-Park
Das Wattenmeer ist einer der letzten Orte in den Niederlanden, an denen es wirklich dunkel wird. Für Tiere ist das lebenswichtig, für dich bedeutet es Ruhe, Klarheit im Kopf und besseren Schlaf. Im Dark-Sky-Park Lauwersmeer und auf der Boschplaat auf Terschelling kannst du diese seltene Dunkelheit selbst erleben. Sternenführer Koen lässt den Himmel sprechen. Mit seinem Laser zeigt er Sternbilder im Dunkel, macht Planeten und Satelliten sichtbar und lässt dich bei dieser Nacht innehalten – so, wie du sie nur noch selten siehst. Auf diese Weise spürst du, warum diese Dunkelheit bewahrt werden muss.
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Besuche eines der Besucherzentren
In den Besucherzentren entlang der Wattenküste kommst du der Natur ganz nah und erfährst, welche Arbeit nötig ist, um das Gebiet zu schützen. Dort findest du Informationen über Flora und Fauna, Hintergründe zur Landschaft und Ausstellungen, die zeigen, wie empfindlich und besonders das Watt ist. Häufig werden auch Aktivitäten für Kinder angeboten, von kurzen Spaziergängen bis zu einfachen Felduntersuchungen. Es gibt viel zu tun und zu entdecken. Mit deinem Besuch unterstützt du gleichzeitig die Arbeit zum Schutz der Natur.
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Vögel beobachten
Vögel beobachten bringt Ruhe und Konzentration. Du gehst eine Route, hebst dein Fernglas und siehst, wie viel Leben hier durch die Luft zieht. Baumläufer, Trauerschnäpper, Nachtigallen, Türkentauben. Manchmal zeigt sich sogar ein Sommergoldhähnchen oder ein Zaunkönig überraschend. Jeder Schritt bringt etwas Neues. Unterwegs hältst du dich an den Ehrenkodex, eine einfache Reihe von Regeln, die die Natur schützen. Ruhig beobachten, Abstand halten und auf den Wegen bleiben, damit die Vögel brüten, rasten und fressen können, ohne aufgeschreckt zu werden. So hast du mehr Zeit, wirklich hinzuschauen. Hier findest du Orte, an denen du ungestört beobachten kannst.
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Besuche eine Yogastunde
Yoga im Watt tut dem Körper gut. Du stehst auf nassem Schlamm, atmest frische Luft ein und bewegst dich im Rhythmus der Gezeiten. Deine Muskeln werden warm, dein Kopf wird ruhig. Keine Halle, kein Kunstlicht – nur Raum und Stille, die schon da sind. Hier erfährst du, wo entlang der Küste und auf den Inseln kleinschalige Kurse angeboten werden, immer unter Anleitung einer erfahrenen Yogalehrerin oder eines erfahrenen Yogalehrers. So kannst du das Watt und die besondere Energie der Landschaft sicher genießen.
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Robben vom Aussichtssteg aus beobachten
Robben gehören zu dieser Küste. Seehunde und Kegelrobben ruhen hier auf den Sandbänken, während die Gezeiten ihr Werk tun. Die Kegelrobbe ist größer und kräftiger, der Seehund etwas kompakter und neugieriger. Wer sie sehen möchte, tut dies in Ruhe und aus sicherer Entfernung. Bei Termunten gibt es einen Robbenbeobachtungssteg. Dort kannst du die Räuber des Watts beobachten, ohne dass sie dich bemerken. Du schaust in ihre Welt, lässt diese Welt aber unversehrt.
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Gestalte einen Siebdruck mit Färbepflanzen
Für einen kreativen Nachmittag gehst du zu De Kleine-Lijn. Im Färbepflanzengarten pflückst du Pflanzen und Blumen, aus denen du später Farben herstellen wirst. Drinnen genießt du Kaffee, hausgemachten Apfelkuchen und bekommst Baumwolle, Leinen oder Wolle vor dich gelegt. Du stellst deine eigene Farbe her, trägst sie auf das Siebdruckrahmen auf und druckst das Muster auf den Stoff. Bedrucke ein Geschirrtuch, ein Stück Stoff oder was immer du willst. Deine Hände werden bunt, dein Kopf wird ruhig, und du gehst nach Hause mit etwas, das du ganz selbst hergestellt hast.
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