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Nachtgärten

Die Nacht sprüht vor Leben

Nachts erwachen Pflanzen und Tiere zum Leben. Dunkelheit ist für diese Nachttiere lebenswichtig, und Lichtverschmutzung stellt eine Bedrohung für diese Pflanzen und Tiere dar. Deshalb legt das Programm „Donkerte van de Wadden“ gemeinsam mit lokalen Unternehmern und Initiativen „Nachttgärten“ an. 

Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch unsere friesischen Nachtgärten und entdecken Sie, was diese Gärten so besonders macht. 

Wo findest du unsere Nachtgärten?

Folgende Nachtgärten wurden bereits angelegt:

  • De Lauta Tûn in Wier
  • In der Wattenherberge „The Friezinn“ in Westhoek
  • Der Klostergarten in Oosterbierum
  • Auf dem Landgut De Camping in ’t Zandt 
  • Im Informationszentrum De Helderse Vallei
  • Hinter dem Deich von Noordpolderzijl
  • Im Aktivitätszentrum Lauwersnest 
  • Wattenwanderzentrum Fryslân

Und diese Nachtgärten kommen noch hinzu:

  • Bei der „Natuurschuur“ auf Terschelling
  • Bei der „Kwekerijschuur“ auf Ameland

„Nachttuin“-Poster - Für die Nachtgärten haben wir außerdem zwei Poster entwickelt: eines über die Nachtflora und eines über die Nachtfauna. Laden Sie sie hier unten herunter:

Probieren Sie es selbst aus! - Pflanze diese Pflanzen in deinem Garten und gestalte deinen eigenen Nachtgarten

Geißblatt (Lonicera) 

Geißblatt kann im Frühjahr oder Herbst an einem sonnigen oder halbschattigen Standort gepflanzt werden. Grabe ein Pflanzloch, das etwas größer ist als der Wurzelballen, setze die Pflanze hinein und fülle das Loch mit Erde auf. Gieße regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Schneide die Pflanze im frühen Frühjahr zurück, um das Wachstum zu fördern.

 

Nachtkerze (Oenothera)

Die Nachtkerze kann im Frühjahr an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden ausgesät werden. Säe die Samen direkt in den Boden und bedecke sie leicht mit Erde. Halte den Boden feucht, bis sich die Sämlinge etabliert haben. Dünne die Sämlinge auf einen Abstand von etwa 30 cm aus. Die Nachtkerze benötigt wenig Pflege, achte jedoch darauf, dass der Boden ausreichend feucht bleibt.

 

Schmetterlingsstrauch (Buddleja)

Der Schmetterlingsstrauch kann im Frühjahr oder Herbst an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden gepflanzt werden. Grabe ein großzügiges Pflanzloch und mische Kompost in die Erde ein. Setze die Pflanze hinein und fülle das Loch mit Erde auf. Gieße regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Schneide den Strauch im frühen Frühjahr zurück, um neues Wachstum zu fördern.

 

Nacht-Silene (Silene noctiflora)

Nachtsilene kann im Frühjahr an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden ausgesät werden. Säen Sie die Samen direkt in den Boden und bedecken Sie sie leicht mit Erde. Halten Sie den Boden während der Keimung feucht. Dünnen Sie die Sämlinge auf einen Abstand von etwa 20 cm aus. Nachtsilene benötigt wenig Pflege, achten Sie jedoch darauf, dass der Boden nicht austrocknet.

Sanddorn (Hippophae rhamnoides):

Sanddorn kann im Frühjahr oder Herbst an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden gepflanzt werden. Grabe ein großzügiges Pflanzloch und mische Kompost unter die Erde. Setze die Pflanze hinein und fülle das Loch mit Erde auf. Gieße regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Sanddorn ist ein winterharter Strauch und benötigt wenig Pflege.

 

Seifenkraut (Saponaria officinalis):

Seifenkraut kann im Frühjahr an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden ausgesät werden. Säen Sie die Samen direkt in den Boden und bedecken Sie sie leicht mit Erde. Halten Sie den Boden feucht, bis sich die Sämlinge etabliert haben. Dünnen Sie die Sämlinge auf einen Abstand von etwa 20 cm aus. Seifenkraut benötigt wenig Pflege, achten Sie jedoch darauf, dass der Boden ausreichend feucht bleibt.

 

Weidenröschen (Chamerion angustifolium):

Die Weidenröschen können im Frühjahr an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden ausgesät werden. Säen Sie die Samen direkt in den Boden und bedecken Sie sie leicht mit Erde. Halten Sie den Boden während der Keimung feucht. Dünnen Sie die Sämlinge auf einen Abstand von etwa 30 cm aus. Weidenröschen können sich ausbreiten, berücksichtigen Sie daher den Platzbedarf.

 

Himbeere (Rubus idaeus):

Himbeeren können im frühen Frühjahr an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden gepflanzt werden. Grabe ein Pflanzloch und mische Kompost in die Erde. Setze den Himbeerstrauch hinein und fülle das Loch mit Erde auf. Gieße regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Binde die Zweige bei Bedarf an eine Stütze. Schneide den Strauch im Winter zurück, um alte Zweige zu entfernen und neues Wachstum zu fördern.

Noch mehr unternehmen?

1. Einsatz von Licht

Reduzieren Sie Ihre Lichtverschmutzung, indem Sie Lampen mit geringer Leistung verwenden und Ihre Leuchten nach unten richten. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Licht nur dann nutzen, wenn Sie es wirklich brauchen – mithilfe von Lichtsensoren und Zeitschaltuhren. Durch die Wahl warmweißer oder bernsteinfarbener Lampen machen Sie Ihren Garten sicherer für Insekten: Diese werden von grellem, weißem Licht angezogen. 

 

2. Zufluchtsorte 

Machen Sie Ihren Garten zu einem sicheren und angenehmen Ort für Nachttiere, indem Sie für ausreichend Versteckmöglichkeiten sorgen. Das erreichen Sie, indem Sie Sträucher pflanzen und Ecken mit Schnittabfällen und Steinen anlegen. Eine Wasserquelle in Form eines Teiches, eines Vogelbades oder sogar einer Schale mit Wasser ist nicht nur für Nachttiere wie Kröten und Salamander ideal, sondern auch für durstige Fledermäuse und Eulen. 

Noch dunkler?

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