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Vortrag mit dem Kunstdetektiv Arthur Brand

Milûk , Harlingen

Arthur erzählt, wie Kunstdiebe vorgehen und warum Kunst für Kriminelle ein so attraktives Ziel ist.

Schau doch schon mal rein

Der Kunstdetektiv kommt nach Harlingen
Arthur Brand ist international bekannt für seine Ermittlungen im Zusammenhang mit gestohlenen und verschwundenen Kunstwerken. Bei seinem Vortrag in Harlingen spricht er über die Welt der Kunstkriminalität: wie Kunstdiebe vorgehen, warum Kunst ein so attraktives Ziel ist und wie gestohlene Kunst letztendlich wieder aufgespürt werden kann.

Brand war unter anderem an der Wiederauffindung von Kunstwerken aus dem Westfriesischen Museum sowie an der Suche nach Kunstschätzen beteiligt, die einst im Besitz von Adolf Hitler waren. Mit seinen Geschichten entführt er dich in eine Welt voller gestohlener Kunst, Intrigen und unerwarteter Entdeckungen.

Von Almenum in die Kunstwelt
Der Anlass für Arthur Brands Besuch in Harlingen ist die besondere Geschichte des Gemäldes „Even Rusten“ des Harlinger Malers Piet Hein van Asperen (1895–1969). Das Gemälde hing jahrelang im Seniorenheim Almenum. Als das Gebäude neuen, energieeffizienten Wohnungen weichen musste, wurde das Gemälde von der Wand genommen. Auf der Rückseite befand sich eine auffällige Botschaft des Malers:

„Dieses Gemälde darf unter keinen Umständen weiterverliehen oder verkauft werden.“

Die Bouwvereniging nahm den Wunsch des Malers ernst und veröffentlichte einen Aufruf in den sozialen Medien, um die Familie Van Asperen ausfindig zu machen. Das gelang überraschend schnell. Innerhalb von drei Tagen erreichte der Aufruf fast 30.000 Menschen, und eine Urenkelin des Malers meldete sich.

Ein besonderes Reiseziel
Das Gemälde kehrte damit in den Besitz der Familie zurück. Dennoch verschwindet „Even Rusten“ nicht hinter der Haustür eines Van Asperen. Die Familie beschloss, das Gemälde dem neuen Almenum zu schenken. Möglicherweise wird es versteigert, und der Erlös kommt der Einrichtung des neuen Aufenthaltsraums zugute.

Die Suche nach „Even Rusten“ hat nichts mit Kunstkriminalität zu tun. Dennoch zeigt die Geschichte auf schöne Weise, wie ein Gemälde eine eigene Geschichte haben kann und wie außergewöhnlich es ist, wenn ein verschwundenes Kunstwerk wieder aufgespürt wird. Und hier kommt Arthur Brand ins Spiel. Denn wer sich mit der Suche nach verschwundenen und gestohlenen Kunstwerken beschäftigt, hat natürlich ein Auge für die besonderen Geschichten hinter Gemälden.

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