Garnelenfischerei: von Heiploeg bis Solt
Zoutkamp
An dieser Stelle stand früher eines der Gebäude von Heiploeg, der größten Garnelenverarbeitungsfabrik Europas. Früher war Heiploeg auf verschiedene Gebäude im Dorf verteilt.
Schau doch schon mal rein
An dieser Stelle stand früher eines der Gebäude von Heiploeg, der größten Garnelenverarbeitungsfabrik Europas. Früher war Heiploeg über das Dorf verteilt auf verschiedene Gebäude angesiedelt. 1999 wurde die hochmoderne Verarbeitungsfabrik etwas außerhalb von Zoutkamp in Betrieb genommen. Die nicht mehr benötigten Gebäude im Dorf wurden verkauft oder abgerissen, um Platz für Wohnhäuser zu schaffen.
Die Ursprünge von Heiploeg reichen bis vor das Jahr 1900 zurück, als die Familienbetriebe Heidema und Van der Ploeg in Zoutkamp gegründet wurden. Im Jahr 1950 kam es zu einer Zusammenarbeit, und ab den 1970er Jahren firmierte das Unternehmen unter dem Namen Heiploeg, einer Zusammensetzung beider Namen. Auch wenn der Heimathafen damals verlegt wurde und im Hafen von Zoutkamp kaum noch Fischereifahrzeuge zu finden sind, bleibt Zoutkamp dennoch ein Synonym für Garnelen.
Neben der Wiederbelebung alter Traditionen gibt es auch neue Initiativen. So hat „de Rousant“ kürzlich eine Garnelen- und Fischauktion eröffnet, was Zoutkamp doch wieder ein Stück seines früheren Glanzes zurückgibt. Aber auch die Fischer selbst machen sich einen Namen. Fünf Fischer aus Zoutkamp haben 2016 „Solt“ gegründet. Eine Marke mit einer Mission! Sie vermarkten ihren eigenen Fang auf nachhaltige Weise. Neben Garnelen und Garnelensuppe hat „Solt“ auch zwei leckere Biersorten im Sortiment. Diese Produkte sind bei einigen Unternehmern in Zoutkamp erhältlich.
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