Kwelder
Hornhuizen
Von der heutigen Seedeichkrone aus hast du einen weiten Blick über die Salzwiesen und das Watt. Eine Salzwiese ist eine nicht eingedeichte Aufschüttung, die unter normalen Umständen nicht mehr überflutet wird.
Schau doch schon mal rein
Vom heutigen Deich aus hast du einen weiten Blick über die Salzwiesen und das Watt. Eine Salzwiese ist eine nicht eingedeichte Aufschüttung, die unter normalen Umständen nicht mehr überflutet wird. Ein paar Mal im Jahr geschieht dies jedoch doch, sodass auf dem lehmigen Boden spezielle salztolerante Pflanzen wie die Strandaster und der Strandflieder wachsen. Zur Entwässerung gibt es Rinnen und Gräben. Am Ende des Salzwiesengebiets befindet sich der Schlickboden, dort findet die Anlandung der Salzwiese statt. Die Salzwiese wird durch die vom Meerwasser angeschwemmten Lehmpartikel immer höher. Die Bauern schätzen, dass die Salzwiese dadurch jährlich um knapp einen Zentimeter an Höhe gewinnt. Das erkennen sie an der tiefen Lage der Überreste der kleinen Eisenbahnbrücken über den Trenngräben zwischen den Salzwiesen. Die Anlandung entsteht, weil sich hier das „Wantij“ von Schiermonnikoog befindet. Das „Wantij“ ist eine Stelle zwischen Insel und Küste, an der zwei Meeresströmungen aufeinandertreffen. In solchen Zonen kommt das Wasser zum Stillstand, und Schlick kann sich leicht absetzen und ansammeln.