Bunkerroute Den Helder
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Den Helder hat unter dem Krieg schwer gelitten. Bereits in den Maitagen des Jahres 1940 wurde die Stadt von Bombenangriffen deutscher Jagdflugzeuge getroffen. Da sowohl die deutsche Marine und Luftwaffe als auch das Heer in der Stadt stationiert waren, wurde sie anschließend auch zu einem wichtigen Ziel alliierter Luftangriffe.
Die Wanderroute Huisduinen/Den Helder führt einschließlich Start- und Endpunkt an sieben Orten vorbei, an denen die Geschichte von Den Helder im Zweiten Weltkrieg noch heute sichtbar ist. Die Route beginnt auf dem sogenannten Galgenveld, wo sich heute das Atlantikwall-Zentrum befindet. Neben dem Verwaltungsgebäude, in dem dieses Zentrum untergebracht ist, unterhielt die deutsche Armee hier während der Besatzungszeit auch Artillerie.
In den Grafelijkheidsduinen verläuft der…
Den Helder hat unter dem Krieg schwer gelitten. Bereits in den Maitagen des Jahres 1940 wurde die Stadt von Bombenangriffen deutscher Jagdflugzeuge getroffen. Da sowohl die deutsche Marine und Luftwaffe als auch das Heer in der Stadt stationiert waren, wurde sie anschließend auch zu einem wichtigen Ziel alliierter Luftangriffe.
Die Wanderroute Huisduinen/Den Helder führt einschließlich Start- und Endpunkt an sieben Orten vorbei, an denen die Geschichte von Den Helder im Zweiten Weltkrieg noch heute sichtbar ist. Die Route beginnt auf dem sogenannten Galgenveld, wo sich heute das Atlantikwall-Zentrum befindet. Neben dem Verwaltungsgebäude, in dem dieses Zentrum untergebracht ist, unterhielt die deutsche Armee hier während der Besatzungszeit auch Artillerie.
In den Grafelijkheidsduinen führt der Wanderweg anschließend am „Kroontjesbunker“ vorbei, der seinen Namen seiner Form verdankt. Von diesem Bunkertyp sind in Europa nur drei erhalten geblieben, und dies ist der einzige, der an einigen Tagen im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Der 1943 erbaute „Kroontjesbunker“ war das Hauptquartier der deutschen Luftabwehr.
Die nächste Station auf der Route ist der Friedhof. Hier liegen die 38 Opfer des „Großen Bombardements“. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni 1940 bombardierten die Alliierten die Rijkswerf, wobei auch die Stadt getroffen wurde. Den Helder wurde 177 Mal aus der Luft angegriffen – ein trauriger niederländischer Rekord. Im Timorpark ist noch eine Erste-Hilfe-Station zu sehen. Hier wurde während der Bombardierungen oder Kämpfe den verwundeten Soldaten Erste Hilfe geleistet.
Ein Teil der Route führt durch „Ouwe Helder“ – nicht wegen des militärhistorischen Erbes, sondern weil hier deutlich wird, wie groß der Verlust für Den Helder gewesen ist. Neben den Bombardements war auch die Präsenz von Hunderten kleiner und großer Bunker verheerend für die Stadt. Im Jahr 1944 riss die deutsche Armee das gesamte alte Dorf ab, um von den Bunkern entlang der Küste aus ein freies Schussfeld zu schaffen.
Die Route zeigt, dass der Krieg Den Helder – genau wie Rotterdam und viele deutsche Städte – als Stadt mit einer Lücke im Herzen zurückgelassen hat.
Erleben Sie die Geschichten und entdecken Sie den Atlantikwall im Wattenmeergebiet.
Das erwartet Sie
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Kroontjesbunker (FL250)
Kroontjesbunker (FL250)
Dieser FL250-Flakgruppenkommandostand erhielt wegen der Form des Turms den Spitznamen „Kroontjesbunker“. Im Bunker wurden mithilfe einer gläsernen Plotterwand die Flugbewegungen von Flugzeugen koordiniert und an die Flugabwehrgeschütze weitergeleitet. In dem weiter entfernt gelegenen Bereich wurden die zu erwartenden Flugrouten und die Anzahl der Flugzeuge beobachtet. In Zukunft soll der Bunker in nahezu originalen Zustand zurückversetzt werden. Dieser Bunker befindet sich in einem Naturschutzgebiet. Bleiben Sie daher bitte auf den ausgewiesenen Wanderwegen. Tipp: Nehmen Sie eine Taschenlampe mit!
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Allgemeiner Friedhof Den Helder
Allgemeiner Friedhof Den Helder
Auf dem Friedhof liegen 38 Opfer des „Großen Bombenangriffs“. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni 1940 bombardierten alliierte Flugzeuge nicht nur die Rijkswerf, sondern auch die Stadt. Insgesamt kamen in Den Helder 177 Zivilisten bei den Bombenangriffen ums Leben.
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Fort Dirksz Admiraal
Fort Dirksz Admiraal
Fort Dirksz Admiraal wurde 1811 als mittleres Fort in der Verteidigungslinie von Den Helder erbaut. Das Fort ist nach dem ehemaligen Bürgermeister von Monnickendam, Cornelis Dirkszoon, benannt, der während des Achtzigjährigen Krieges Admiral der nordholländischen Flotte war. Von dieser Festung aus, die an einer vorgeschobenen Position in einem damals noch sumpfigen Gebiet lag, konnten sowohl die Festung Oostoever als auch Fort Erfprins geschützt werden.
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Timorpark
Timorpark
Im Timorpark befindet sich noch heute die Erste-Hilfe-Station für Verwundete. Bei Bombenangriffen oder Gefechten konnte hier verwundeten Soldaten Erste Hilfe geleistet werden.
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Ouwe Helder
Ouwe Helder
Ouwe Helder, der älteste Teil der Stadt Den Helder, wurde zusammen mit den Gebäuden entlang des Kanaalwegs und der Hoofdgracht 1944 vollständig abgerissen.
Beschreibung
Die Route beginnt auf dem sogenannten Galgenveld, dem Gelände des Artillerie-Wartungskomplexes der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg. Von den Gebäuden aus dieser Zeit sind nur noch die Werkstatt und das Verwaltungsgebäude erhalten. In der Werkstatt befinden sich heute Wohnungen. Im Verwaltungsgebäude ist das Atlantikwall-Zentrum untergebracht.
In den Grafelijkheidsduinen liegt der „Kroontjesbunker“. Er wird wegen seiner Form so genannt. Von diesem Flak-Gruppen-Kommandostand, kurz Flagruko, aus wurde die gesamte Flugabwehrartillerie in und um Den Helder gesteuert. Alle Informationen aus den Radaranlagen im Dünengebiet wurden hier gesammelt, ausgewertet und an die Flugabwehrbatterien weitergeleitet.
Auf dem Friedhof liegen 38 Opfer des „Großen Bombenangriffs“. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni 1940 bombardierten alliierte Flugzeuge nicht nur die Rijkswerf, sondern auch die Stadt. Insgesamt kamen in Den Helder 177 Zivilisten bei den Bombenangriffen ums Leben. Die Gemeinde übernahm die Bestattungskosten für die Opfer des Großen Bombenangriffs. Ihnen wurde ein eigener Platz zugewiesen. Auf dem Friedhof befindet sich außerdem ein Denkmal für die deportierten jüdischen Einwohner von Den Helder sowie ein separater Bereich im hinteren Teil, in dem die gefallenen Besatzungsmitglieder alliierter Flugzeuge begraben sind.
Diese deutsche Flugabwehrbatterie (Flak) befindet sich auf dem alten Fort Dirksz. Admiraal, das noch Napoleon errichten ließ. Diese Batterie besteht aus einem Feuerleitposten, vier Bunkern für schwere Flak, zwei Stellungen für leichte Flak, zwei Munitionsbunkern und einer Mannschaftsunterkunft. Das Gelände ist frei zugänglich, die Bunker nur nach Vereinbarung.
Im Timorpark befindet sich noch heute die Erste-Hilfe-Station für Verwundete. Bei Bombenangriffen oder Gefechten konnte hier verwundeten Soldaten Erste Hilfe geleistet werden.
Ouwe Helder, der älteste Teil der Stadt, wurde zusammen mit den Gebäuden entlang des Kanaalwegs und der Hoofdgracht 1944 vollständig abgerissen. So schufen die Deutschen ein freies Schussfeld zur Verteidigung auf der Landseite der Bunker entlang der Küste. Die Bevölkerung war in das umliegende Umland evakuiert worden.
Auch das Fort Erfprins wurde mit einer Batterie zur Verteidigung des Luftraums ausgestattet. Diese wurde an der Seeseite des Forts aufgestellt. Die sogenannten Flak-Batterien erhielten die Informationen über Anzahl der Flugzeuge, Kurs und Flughöhe von den Radaranlagen über den Kommandoposten, die „Flagruko“, in den Grafelijkheidsduinen hinter Huisduinen.