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Schlechtwettertipps

Der Wind peitscht an den Deichen vorbei und der Regen fällt etwas zu heftig. Das Wattenmeer zeigt sich, wie es ist: rau, ehrlich und unerschütterlich. Drinnen wartet die Wärme. Eine Käseplatte in einem alten Bunker, ein Kochstudio, in dem du deinen Fang aus dem Watt direkt zubereitest, oder eine Druckerei, in der du mit Farben aus dem Färbepflanzengarten deinen eigenen Siebdruck gestaltest. Auch bei schlechtem Wetter gibt es hier jede Menge zu tun. Nachfolgend findest du Tipps für einen verregneten Tag.

Genieße eine Käseprobe in einem alten Bunker

Vlieland – Draußen rauscht die Insel, doch tief unter der Erde auf Vlieland ist es ruhig. In einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg reifen die Käsesorten auf Holzplanken. Käser Nils Koster verwendet seine Zutaten direkt aus dem Meer. Die Algen wäscht er sauber und geben sie anschließend den Käsesorten bei. Die Mischung aus Feuchtigkeit und Kühle im Bunker verleiht jedem Käse seinen eigenen Charakter. Im Verkostungsraum sitzt du trocken und genießt ein Käsebrett von Algenkäse bis Bunkerblau.

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Trinke ein Kâld Kletske beim Brauer

Dokkum – In dieser Brauerei in Dokkum wirst du mit einem Kâld Kletske warm: ein kühles Bier, das dich trotzdem aufwärmt. Im Verkostungsraum sitzt du zwischen den Kesseln, während in der Brauerei alles in Betrieb ist und Malz und Hopfen die Luft erfüllen. Von Herbstbock bis Blond – alle Biere werden nachhaltig gebraut. So gibt es zum Beispiel auch Brot aus eigenem Bier-Treber, ein Produkt, das beim Gärungsprozess übrigbleibt.

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Verbringe Zeit in einem Waldhäuschen

Zieh dich in ein Waldhäuschen zurück, wenn draußen der Wind zu stark weht oder der Regen auf dich herabprasselt. Von Nordholland bis Groningen findest du Orte, die nah am Grün liegen, umgeben nur vom leisen Knacken der Äste. Drinnen zündest du eine Kerze an, stellst einen Topf auf das Feuer oder wärmst deine Hände an einer Tasse. Decke über die Beine, Buch auf. Gemütlich und warm. Klicke auf „Mehr erfahren“, um die schönsten Waldhäuschen zu entdecken.

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Mahle deinen eigenen Insel-Senf

Ameland – In Hollum liegt der Duft von gemahlenem Getreide und Senfkörnern in der Luft. Während der Mahl-Tage der Mühle De Verwachting siehst du, wie das Mehl gemahlen wird und wie Ameländer Senfkörner zu kräftigem Insel-Senf werden – dick, würzig und mit Charakter. Keine Eile, kein Schnickschnack, einfach traditionelles Handwerk. Im Mühlenladen findest du neben Senf noch weitere Leckereien von der Insel.

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Besuche das WEC

Lauwersoog – Das WEC in Lauwersoog ist eine Initiative des Seehundzentrums Pieterburen und zeigt dir das Wattenmeer so, wie es die Forscher sehen. Du arbeitest mit Versuchsanordnungen, siehst dir Daten im Feldstation an und lernst, wie sich Arten wie die Japanische Auster hier ansiedeln. Außerdem erfährst du, welche Auswirkungen Plastik und andere Störungen auf das Leben unter Wasser haben. Durch ein Unterwasserfenster verfolgst du das Gebiet aus nächster Nähe, und manchmal gleitet eine Robbe vorbei. Im Seehundkrankenhaus bekommst du einen Eindruck von der Arbeit der Pfleger, ohne dass es wie eine Vorstellung wirkt.

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Schmecke das Watt in einer Kochstudio

Terschelling – In der Kochstudio des Insulaners Flang dreht sich alles um Watt-Produkte und Feuer. Muscheln, Austern und andere Fänge kommen über dem Feuer in den Topf. Brandaan-Brot mit Wildsammlerbutter und Algen-Tapenade gehören dazu. Du kochst immer mit Zutaten von der Insel. Wer möchte, geht mit Flang hinaus in die Natur, um zu sammeln, was sie hergibt. Aber auch ohne Fund sitzt du gut: trocken am Feuer, mit den Aromen und Geschichten der Insel.

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Gestalte deinen eigenen Siebdruck mit Färbepflanzen

Blije – Für einen kreativen Nachmittag gehst du zu De Kleine-Lijn. Im Färbepflanzengarten pflückst du Pflanzen und Blumen, aus denen du später Farben herstellst. Drinnen genießt du Kaffee, hausgemachten Apfelkuchen und bekommst Baumwolle, Leinen oder Wolle vor dich gelegt. Du stellst deine eigene Farbe her, trägst sie auf das Siebdruckrahmen auf und druckst das Muster auf den Stoff. Bedrucke ein Geschirrtuch, ein Stück Stoff oder was immer du möchtest. Deine Hände werden bunt, dein Kopf wird ruhig, und du gehst nach Hause mit etwas, das du vollständig selbst gemacht hast.

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Besuche das Nationale Rettungsmuseum

Den Helder – Tauche ein in das Leben eines Helden auf stürmischer See im Nationalen Rettungsmuseum Dorus Rijkers in Den Helder. Schlüpfe in die Schuhe eines echten Retters. Der Fahrsimulator lässt dich spüren, wie ein Sturm aufzieht, und mit Morsesignalen übermittelst du Nachrichten, als stündest du selbst an Deck. Die interaktive Audiotour für Erwachsene und Kinder erzählt Geschichten von Rettern früher und heute. In der Fahrtsaison (April–November) kannst du sogar auf einem echten Rettungsboot mitfahren.

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Besuche die Besucherzentren

In den Besucherzentren entlang der Wattenküste kommst du der Natur ganz nah und erfährst, welche Arbeit nötig ist, um das Gebiet zu schützen. Dort findest du Informationen über Flora und Fauna, Hintergründe zur Landschaft und Ausstellungen, die zeigen, wie empfindlich und besonders das Watt ist. Häufig werden auch Aktivitäten für Kinder angeboten, von kurzen Spaziergängen bis zu einfachen Felduntersuchungen. Es gibt viel zu tun und zu entdecken. Mit deinem Besuch unterstützt du gleichzeitig die Arbeit zum Schutz der Natur.

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