Die Festung bei Kornwerderzand war die einzige in Europa, die den deutschen Vormarsch aufhalten konnte. Allein diese Geschichte ist schon Grund genug für einen Besuch im Kasemattenmuseum.
Pfarrer Josef Cohen war sein ganzes Leben lang Pazifist. Von der Kanzel aus sprach er sich gegen die deutsche Besatzung und den Nationalsozialismus aus. Dies wurde ihm schließlich zum Verhängnis.
Der Luftkrieg über dem Wattenmeergebiet hat viele Menschenleben gekostet. Selbst Übungen waren nicht ohne Gefahr. Entdecken Sie die beeindruckenden Geschichten im Kweldercentrum und beim erhaltenen Beobachtungsbunker des Scheinflygplatzes Marrum.
Nach der Befreiung der Stadt Groningen dauerte es noch gut zwei Wochen, bis die gesamte Provinz befreit war. Der Kampf um „Delfzijl Pocket“ war langwierig, erbittert und forderte viele Opfer.
In der Nacht vom 14. auf den 15. April floh eine Gruppe von 120 SD- und SS-Angehörigen in Richtung Zoutkamp, um nicht in die Hände der Kanadier zu fallen. Es gelang ihnen, Schiermonnikoog zu erreichen.
Ab 1939 wurde der Linthorst-Homan-Polder eingedeicht. Das Lager „De Slikken“ beherbergte Tausende von Arbeitern. Nach dem Krieg wurden hier Mitglieder der NSB (Niederländische Sozialistische Bewegung) interniert.
Ein fast sorgenfreier Urlaub auf Ameland während des Krieges
Ameland war sicherer als andere Orte in den Niederlanden. Urlauber konnten zunächst sogar noch ganz normal auf die Insel kommen. Doch inzwischen flogen ständig Flugzeuge über die Insel, und angespülte Seeminen wurden entschärft.
Eingeschlossen auf der kleinsten Watteninseln der Niederlande
Während des Krieges rückten die deutschen Besatzer mit aller Macht nach Vlieland vor. Über 1.000 Deutsche standen nur 500 Inselbewohnern gegenüber. Die Einwohner waren buchstäblich auf ihrer Insel eingeschlossen.
Die Rottums sind die unbekanntesten Watteninseln. Wattenliebhaber würden gerne einmal auf diesen Inseln spazieren gehen, doch die Inseln sind für Touristen gesperrt. Denn in diesem Teil der Niederlande hat die Natur Vorrang vor dem Menschen.