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Zwischen Bedum, Ten Boer und der Stadt Groningen

Wer das Zentrale Woldland betritt, sieht eine Landschaft, die ihre Geschichte nicht auf den ersten Blick preisgibt. Die weitläufigen Felder, die sich schlängelnden Gräben und die kleinen, erhöht gelegenen Bauernhöfe scheinen ein friedliches Bild zu zeichnen. Doch unter dieser Ruhe verbirgt sich eine jahrhundertealte Geschichte – ein Kampf gegen das Wasser, ein zurückerobertes Land und eine Gemeinschaft, deren Wurzeln tief im Lehm liegen.

Die verborgene Geschichte des Woldlands: von Torf, Warften und Wasser

Vor Jahrhunderten sah das Woldland noch ganz anders aus. Wo heute fruchtbare Felder liegen, erstreckte sich damals eine meterhohe Moorlandschaft.

Bereits seit der Römerzeit begannen die Bewohner, das Moorgebiet zu urbarisieren. Hauswarte und erhöhte Hofstellen entstanden an den Rändern des Woldlands. Im frühen Mittelalter wurden systematische Urbarmachungsmaßnahmen durchgeführt, bei denen gerade Gräben das Wasser in die Hunze und die Fivel ableiteten. Sie trockneten das Moor und machten es für die Landwirtschaft nutzbar. Die Parzellierung folgte einem langgestreckten Muster, das typisch für Moorurbarisierungen ist.

Doch als das Moor verschwand, senkte sich der Boden, und das Woldland wurde zu einer Art natürlicher Badewanne, in der sich Wasser ansammelte. Dies erforderte eine Lösung.

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Die Inspirationskarte und die kulinarischen Routen wurden im Rahmen des Programms „Watten-Gastronomie stärkt das Weltkulturerbe-Erlebnis“ erstellt. Der Wattenfonds ermöglicht das Programm durch einen finanziellen Beitrag. Die Provinzen Nordholland, Friesland und Groningen kofinanzieren das Projekt, und auch die Projektpartner NHL Stenden sowie die Stiftung Waddengroep/Unternehmer leisten einen eigenen Beitrag.

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