Lauwersmeer
Als die Lauwerssee 1969 abgeschottet wurde, konnte niemand ahnen, dass dieser Nationalpark zu einem der schönsten Naturgebiete der Niederlande werden würde. Ahnungslos wanderst du hier auf dem Grund der ehemaligen Lauwerssee. Hast du dein Fernglas schon parat? Vogelbeobachtung ist hier wie nirgendwo sonst möglich. Und vielleicht ist es hier nachts sogar noch schöner. Denn das Lauwersmeer-Gebiet ist auch ein Dark-Sky-Park. Weit entfernt von künstlichen Lichtquellen ist es hier nachts so dunkel, dass man geradezu alles sehen kann.
An der Grenze zwischen Süß- und Salzwasser
Der Nationalpark Lauwersmeer ist eine besondere Landschaft an der Grenze zwischen Süß- und Salzwasser. Unmittelbar nach der Eindeichung sah das ehemalige Lauwersmeer bei Ebbe aus wie das Wattenmeer. Durch den salzigen Boden schlängelten sich gewundene Rinnen und Bäche. Da kein Salzwasser mehr eindrang und sowohl Groningen als auch Friesland Süßwasser in das Gebiet einleiteten, wurde das Wasser des neuen Sees innerhalb weniger Monate süß. So entstand ein Süßwassersee in einer ansonsten salzigen Umgebung. Es ist zudem die jüngste Landschaft entlang der Wattenmeerküste. Sie ist etwas mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Ein herrliches Gebiet, um tagsüber darin umherzustreifen.
Entdecken Sie mehrAussichtstürme
Der Nationalpark Lauwersmeer ist ein Eldorado für Vogelbeobachter. Mit etwas Glück kannst du sogar die „fliegende Tür“ entdecken, einen Seeadler mit einer Flügelspannweite von sage und schreibe zweieinhalb Metern. Und auch wenn du kein erfahrener Vogelbeobachter bist, gibt es genug zu sehen. Von einer der vielen Vogelbeobachtungshütten und Aussichtspunkte aus entdeckst du, was hier herumfliegt und herumläuft.
Entdecken Sie mehr