Um den Kanadiern nicht in die Hände zu fallen, flüchtete in der Nacht vom 14. auf den 15. April eine Gruppe von 120 SD- und SS-Agenten Richtung Zoutkamp. Es gelang ihnen, Schiermonnikoog zu erreichen.
1939 begann die Eindeichung des Linthorst Homanpolders. Im Lager „De Slikken“ wohnten Tausende von Arbeitern. Nach dem Krieg wurden NSB-Mitglieder hierher gebracht.
Ameland war sicherer als andere Orte in den Niederlanden. Zuerst konnten die
Urlauber sogar noch einfach auf die Insel kommen. Doch in der Zwischenzeit
flogen ständig Flugzeuge über die Insel und wurden angespülte Seeminen
unschädlich gemacht.
Während des Krieges kam der deutsche Besatzer mit aller Macht nach Vlieland. Mehr als 1000 Deutsche standen nur 500 Inselbewohner gegenüber. Die Vlielander waren buchstäblich auf ihrer Insel gefangen.
Rottumerplaat und Rottumeroog sind die am wenigsten bekannten Watteninseln. Wattliebhaber würden nur zu gerne mal auf diesen Inseln wandern, aber Besuchern ist das Betreten der Inseln verboten.
Die Geschützbunker bei Nansum, Delfzijl und Termunten gehören während des Zweiten Weltkrieges zur Festung Emden. Die Kanadier geraten bei ihrem Vormarsch nach Delfzijl unter schweren Beschuss dieses Geschützes.
Die Besetzung hatte großen Einfluss auf die Bewohner von Terschelling. Männer mussten Zwangsarbeit leisten und Familien mussten deutsche Soldaten unterbringen. Die Bewohner wurden regelmäßig mit den Schrecken des Luftkrieges konfrontiert.
Der Krieg endete auf Texel gewaltsam, mit dem blutigen Aufstand eines georgischen Bataillons. Eine eindrucksvolle Geschichte. Besucht das Luftfahrt-
und Kriegsmuseum und entdeckt, wie der Krieg Texel gezeichnet hat.
Der damalige Kriegsminister war besorgt über den Bau des Abschlussdeiches. Eine schnelle Verbindung zwischen den Provinzen Friesland und Holland bedeutete immerhin auch eine schnelle Passage für potentielle Feinde.